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NANU LOGO neuVorträge und Veranstaltungen des NANU! e.V. im Dezember 2020

→ Im Rahmen der Fortbildung unserer DAV-Sektion Augsburg wollen wir den Bereich NATUR, UMWELT und KULTUR stärken. Dies betrifft nicht nur entsprechende Theorie- und Themenabende im Burggrafenturm, sondern auch den Verweis auf einschlägige Veranstaltungen von Partnerorganisationen.

Heute möchten wir auf interessante Veranstaltungen des Netzwerkes Augsburg für Naturschutz und Umweltbildung – NANU! e.V. (www.nanu-augsburg.de) hinweisen. NANU! ist Ansprechpartner für Umweltbildung rund um die Themen Natur-, Klima- und Ressourcenschutz. Gemeinsam mit Partnern in der Region führt NANU! zahlreiche Projekte zur Bildung für nachhaltige Entwicklung durch, kooperiert mit anderen Bildungseinrichtungen der Region (u.a. Naturwissenschaftlicher Verein für Schwaben e.V., Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V., Umweltstation Augsburg, Botanischer Garten und Forstverwaltung der Stadt Augsburg, Landschaftspflegeverband Stadt Augsburg e.V., DAV-Sektion Augsburg) und koordiniert und vermittelt Veranstaltungen. Seit kurzem hat NANU! ein neues Logo, wie oben zu sehen ist.

Nachstehend haben wir ausgewählte NANU!-Veranstaltungen im Dezember 2020 gelistet, die für unsere DAV-Mitglieder interessant erscheinen. Weitere Angebote finden sich im NANU!-Programmheft 2020 unter: http://nanu-augsburg.de/jahresprogramm/

Aufgrund der gegenwärtigen Corona-Pandemie ist die Durchführung der Veranstaltungen ungewiss. Daher bitte bei NANU! nachfragen unter: http://nanu-augsburg.de/kontakt/

Fr., 11.12. 14:00 Uhr - 16:00 Uhr Weihnachtsfilzen
In der Vorweihnachtszeit filzen wir dekorative Windlichter aus Schafswolle. Treffpunkt: Brunnen hinter der Kasse im Botanischen Garten, Dr.-Ziegenspeck-Weg 10, 86161 Augsburg. Veranstalter: Umweltstation Augsburg. Anmeldung: bis Di., 08.12. Tel. 0821 324-6074 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Kosten: Erwachsene 8,00 €, Familien 16,00 €, zzgl. 5,00 € Materialkosten pro Person, zzgl. Eintritt Botanischer Garten

Sa., 12.12. - So., 13.12. jeweils von 15:00 Uhr - 19:00 Uhr Besinnlicher Advent auf Gut Morhard
Gemütlicher Weihnachtsmarkt für die ganze Familie mit regionaler Kleinkunst, Kultur, Hobbykünstlern und kulinarischen Köstlichkeiten, Café International und unseren Tieren. Treffpunkt: Gut Morhard, Landsberger Straße 144, 86343 Königsbrunn. Veranstalter: Tierschutzverein Augsburg. kostenfrei

Sa., 12.12. 17:00 Uhr - 20:00 Uhr Lucien-Fest - Lucienhäuschenschwimmen auf dem Fischbach
St. Lucia ist ein Lichterfest zum Schutz vor Hochwasser. Nach dem Brauch bauen wir Papierhäuschen, um sie schwimmen zu lassen. Dazu gibt es Lagerfeuer, Bratäpfel und Punsch. Treffpunkt: Umweltzentrum Schmuttertal, Augsburger Straße. 24, Diedorf/OT Kreppen. Mitbringen: wetterangepasste Kleidung, gern auch Gummistiefel. Veranstalter: Umweltzentrum Schmuttertal und Kath. Pfarramt Herz Mariä. Leitung: Anna Röder Anmeldung: bis Sa., 05.12. Tel. 08238 300427 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Kosten: 5,00 € pro Person, Familien 13,00 €

Ursprüngliches AllgäuDas Allgäu ist sowohl geographisch als auch historisch gesehen eine der prädestinierten Bergdestination unserer DAV-Sektion Augsburg (einstmals „Section Allgäu“). Diese Region zwischen Bodensee, Iller und Lech mit seinen grünen Wiesen und den majestätischen Allgäuer Alpen verbinden viele mit gesunden regionalen Nahrungsmitteln, Land- und Milchwirtschaft und dem Ruf als exquisite „Käseküche Deutschlands“. Doch das Allgäu hat kulinarisch noch viel mehr zu bieten. Dies alles findet sich in dem Buch „Ursprüngliches Allgäu – Kultur und Kulinarik mit historischen Aufnahmen“ vom Kunstverlag Schweineberg.

In dem informativen und liebevoll gestalteten Standardwerk für die Region Allgäu erfahren die Leser*innen von der Herstellung des Allgäuer Käses, der Allgäuer Milch- und Alpwirtschaft, der Wein- und Fischkultur der Bodenseeregion bis hin zur Allgäuer Braukunst. Eingebettet sind die einzelnen Beiträge in eine attraktiv aufgemachte und leicht nachzukochenden Rezepte-Sammlung mit klassischen Lieblingsgerichten aus der Region. Spannungsvoll und mit viel Abwechslung berichten die sieben Co- und Fachautoren von ihrem ganz persönlichen Allgäu. Einer der Autoren ist übrigens Prof. Dr. Hans Frei, der in unserer DAV-Sektion Augsburg als Ehrenmitglied wirkt und als ehemaliger Naturschutzreferent insbesondere die Aktivitäten des NUK-Teams unterstützt.

Zurdem wird der Band veredelt durch die stimmungsvollen Bilder der renommierten Allgäufotografin Lala Aufsberg. Das Leben der Fotografin, die als Künstlerin die „Seele des Allgäus zeigen“ wollte, würdigt das Buch mit einem Kapitel. Das Druckwerk schlägt den Bogen von früher zu heute und verbindet Tradition mit Gegenwart und Moderne.

Eine Leseprobe speziell mit dem Beitrag von Prof. Dr. Hans Frei findet sich hier (bitte den link anklicken).

Erschienen ist das Buch „Ursprüngliches Allgäu“ mit folgenden Daten: 2. Aufl. 2021, Format 24,3 x 3 x 29,7 cm, 160 Seiten (Fadenheftung), ISBN 978-3-943431-07-0, 29,90 €, Kunstverlag Schweineberg (www.kunstverlag-schweineberg.de).

Weitere Informationen:

Bild: Cover „Ursprüngliches Allgäu“. © Kunstverlag Schweineberg


dav

Corona-Update Dezember 2020 zu Ausbildungs- und Tourenprogramm, DAV Kletterzentrum Augsburg, Sektions-Aktivitäten etc.


Aufgrund der aktuellen Infektionslage und der neuen Regelungen in Bezug auf die Corona-Pandemie ergreift die Sektion Augsburg folgende Maßnahmen, um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen und unsere Mitglieder, Ehrenamtlichen und Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle zu schützen.
Die folgenden Maßnahmen gelten bis auf Weiteres und richten sich nach den Vorgaben der Behörden.

  • Derzeit finden keine Präsenz-Vereinsangebote wie Kurse, Touren, Jugendgruppen und Abteilungs-/ Gruppentreffs der Sektion Augsburg statt.
    Teilweise gibt es virtuelle Angebote, weitere Infos hierzu auf den jeweiligen Abteilungs- und Gruppenseiten unter www.dav-augsburg.de oder telefonisch in der Geschäftsstelle (0821-516780).

  • Das DAV Kletterzentrum Augsburg ist geschlossen.
    Bezüglich der Geltungsdauer von Jahreskarten und -marken sind Informationen auf der Website der Kletterhalle (www.dav-kletterzentrum-augsburg.de) veröffentlicht.

  • Geschäftsstelle und Materialverleih sind für persönliche Besuche eingeschränkt geöffnet, jeweils eine Person (plus evtl. Haushaltsangehörige) kann eintreten. Gerne können Sie vorab telefonisch (0821-516780) oder per E-Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) einen Termin vereinbaren.
    Vom 23. Dezember bis 6. Januar sind Betriebsferien.

    Telefon- und Öffnungszeiten:
    Montag 16 - 18 Uhr
    Mittwoch 9 - 13 Uhr
    Donnerstag 16 - 19 Uhr
    Freitag 9 - 13 Uhr

    Nach Vereinbarung sind weitere Termine möglich.

  • Die Bücherei ist ausschließlich nach Terminvereinbarung (0821-516780 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) geöffnet.

  • Die Otto-Schwegler-Hütte, Otto-Mayr-Hütte und Augsburger Hütte sind geschlossen.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien trotz allem eine besinnliche Adventszeit und vor allem Gesundheit.
Der Vorstand der Sektion Augsburg

Praxistipps Klimaschutz CoverDie „Bayerische Klima-Allianz“, zu deren Mitgliedern auch der DAV zählt, hat in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband „Die Verbraucher Initiative e.V.“ ein Nachschlagewerk für Klimaschutzmaßnahmen im praktischen Alltag entwickelt.

Es handelt sich um die neue Broschüre „Einfach klimagerechter leben in Bayern“. Sie richtet sich an alle, denen das Thema Klimaschutz am Herzen liegt. Das Nachschlagewerk beinhaltet über 200 nützliche Praxistipps, wie man Klimaschutz zuhause und unterwegs unkompliziert umsetzen kann.

Die Broschüre kann hier eingesehen werden: „Einfach klimagerechter leben in Bayern“ (bitte den link anklicken). Zudem liegen demnächst Printexemplare zum Mitnehmen in der Geschäftsstelle und im Kletterzentrum unserer DAV-Sektion Augsburg aus.

Weitere Informationen

Bild: Cover-Ausschnitt Broschüre „Einfach klimagerechter leben in Bayern“. © Die Verbraucher Initiative e.V. und StMUV

Typische Futterwiese im Voralpenland in Fendt. Aufnahmen rund um den KIT Campus Alpin in Garmisch-Partenkirchen © copyright by Karlsruher Institut für TechnologieAllgemeine Services - CrossmediaAbdruck honorarfrei im redaktionellen BereichBelegexemplar erbetenEuropa soll bis 2050 der erste klimaneutrale Kontinent werden – das hat die EU mit dem „Green Deal“ Ende 2019 angekündigt. Ziel ist, die Kohlenstoffemissionen zu verringern sowie Wälder, Landwirtschaft, umweltfreundlichen Verkehr, Recycling und erneuerbare Energien zu fördern. In der Zeitschrift Nature zeigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) nun auf, dass der „Green Deal“ ein schlechter Deal für den Planeten sein könnte.

Der „Green Deal“, so das Ziel der Europäischen Kommission, soll die europäische Landwirtschaft in den nächsten Jahren stark verändern und dazu beitragen, dass Europa zum ersten klimaneutralen Kontinent wird. Bis 2030 soll ein Viertel der landwirtschaftlichen Flächen ökologisch bewirtschaftet und der Einsatz von Düngemitteln um 20 und der von Pestiziden um 50 Prozent reduziert werden. Die EU plant außerdem, drei Milliarden Bäume zu pflanzen, 25000 Kilometer Flüsse wiederherzustellen und den Rückgang der Bestände von Bestäubern wie Bienen oder Wespen umzukehren. „Diese Maßnahmen sind wichtig und sinnvoll“, sagt Richard Fuchs vom Institut für Meteorologie und Klimaforschung – Atmosphärische Umweltforschung (IMK-IFU), dem Campus Alpin des KIT in Garmisch-Partenkirchen. „Es müssen aber auch parallel Ziele für den Außenhandel festgelegt werden, sonst verlagern wir das Problem nur nach außen und schaden weiter dem gesamten Planeten.“ In seiner Studie hat das Forschungsteam die Nachhaltigkeitsbedingungen im Ausland mit denen in Europa verglichen und Handlungsempfehlungen für ein einheitliches Vorgehen aufgestellt.

Nachhaltigkeitsstandards müssen definiert und harmonisiert werden

So importiert die Europäische Union gemäß der Studie jährlich Millionen Tonnen an Agrargütern, 2019 hat sie ein Fünftel der Feldfrüchte und viele Fleisch- und Milchprodukte aus dem Ausland eingekauft. Die Importe kommen jedoch aus Ländern, deren Umweltgesetze weniger streng sind als die in Europa. Beispielsweise sind gentechnisch veränderte Organismen in der EU-Landwirtschaft seit 1999 stark eingeschränkt. Dennoch importiert Europa genveränderte Sojabohnen und genveränderten Mais aus Brasilien, Argentinien, den USA und Kanada, wie aus der Studie hervorgeht. „Die Handelspartner Europas verwenden außerdem im Durchschnitt mehr als doppelt so viel Düngemittel wie wir. Auch der Pestizideinsatz hat bei den meisten zugenommen“, erklärt Fuchs. Das Problem sei, dass jede Nation Nachhaltigkeit anders definiere. Was in Europa verboten sei, könne in anderen Ländern erlaubt sein. „Importiert die EU also aus diesen Ländern Waren, lagert sie Umweltschäden einfach in andere Regionen aus, während sie gleichzeitig die Lorbeeren für die grüne Politik in den eigenen Ländern einheimst“, so der Klimaforscher.

Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des KIT empfehlen, dringend die Nachhaltigkeitsstandards zu harmonisieren und dafür beispielsweise den Einsatz von Düngemitteln und Pestiziden stark zu reduzieren und Entwaldung zu vermeiden. „Zwar kann die EU ihre Standards anderswo nicht durchsetzen, dennoch kann sie verlangen, dass Waren, die auf den europäischen Markt kommen, ihren Vorschriften entsprechen“, sagt Richard Fuchs. 

CO2-Fußabdruck weltweit bewerten und Fleischkonsum reduzieren

Außerdem gelte es, den CO2-Fußabdruck Europas weltweit zu bewerten und dann zu verbessern, so der Forscher. Die Kohlenstoffbilanzierung nach dem Pariser Abkommen erfasse nur die Emissionen, die innerhalb eines Landes bei der Produktion anfielen, nicht aber diejenigen, die bei der Herstellung von dort verbrauchten, aber in einem anderen Land produzierten Gütern entstanden seien.

Zudem werben die Wissenschaftler dafür, den Konsum von Fleisch und Milchprodukten zu reduzieren. Das verringere gleichzeitig die Agrarimporte. Außerdem sollte die einheimische Produktion nach entsprechenden Standards gestärkt werden. Dazu könnten in Europa Gebiete mit geringer Artenvielfalt oder nichtlandwirtschaftlicher Nutzung umfunktioniert werden. So ließe sich auch die Entwaldung in den Tropen verringern, für die das Schaffen neuer landwirtschaftlicher Flächen ein wesentlicher Grund ist. Ernteerträge ließen sich zudem etwa mit der Geneditierungstechnik CRISPR steigern, erklärt das Team. Diese verbessere die genießbare Masse, die Höhe und die Schädlingsresistenz von Pflanzen, ohne Gene einer anderen Art zu verwenden.

„Nicht alle Maßnahmen sind einfach umzusetzen. Eine Neuausrichtung der landwirtschaftlichen Produktion würde aber dazu beitragen, Europas Nahrungsmittelpflanzen vor globalen Marktschwankungen, vor Störungen in der Versorgungskette und vor einigen Auswirkungen des Klimawandels zu schützen“, sagt Fuchs. „Und nur so kann der ‚Green Deal‘ nicht nur ein guter Deal für ein klimaneutrales Europa, sondern auch für den ganzen Planeten werden.“

Die Originalpublikation „Europas Green Deal verlagert Umweltschäden an andere Nationen“ ist in der Fachzeitschrift Nature erschienen und verfügbar unter: https://www.nature.com/articles/d41586-020-02991-1

EU-Kommission startet Konsultationen über den Weg zur Klimaneutralität bis 2050

Ein entsprechendes Nachsteuern könnte aber noch erfolgen. Die Europäische Kommission hat Mitte November öffentliche Konsultationen zu vier zentralen Teilen der europäischen Klimagesetzgebung eröffnet, die im Juni 2021 verabschiedet werden sollen. Diese vier künftigen Vorschläge sollen dazu beitragen, den Europäischen Grünen Deal umzusetzen und das vorgeschlagene neue EU-Ziel von mindestens 55 Prozent Emissionsreduktionen bis 2030 gegenüber dem Niveau von 1990 zu erreichen. Die öffentlichen Konsultationen zum EU-Emissionshandel, zur Verordnung über die Lastenteilung, zur Verordnung über Flächennutzung, Flächennutzungsänderung und Forstwirtschaft sowie zu den CO2-Regeln für Kraftfahrzeuge sind nun bis zum 5. Februar 2021 für öffentliche Rückmeldungen offen. Im Rahmen dieser Konsultationen lädt die Kommission Bürger, Interessengruppen, NGOs und andere Interessengruppen ein, ihre Meinung zu äußern, bevor sie ihre Vorschläge fertig stellt, und ermöglicht alle Interessierten so eine aktive Beteiligung an diesem wichtigen Gesetzgebungsprozess (bitte dazu die links anklicken).

Weitere Informationen

Bild: Europas Umweltpolitik wird schön gerechnet © KIT

CO2 Fussabdruck DAVFür ambitionierten und zielgenauen Klimaschutz bedarf es zunächst der Kenntnis der verursachten CO2-Emissionen. Im Rahmen der DAV-Klimaresolution respektive der Selbstverpflichtung zur Klimaneutralität wurde daher das „DAV Klimaschutzkonzept“ erarbeitet. Hier wird als erster Schritt die Entwicklung und Erstellung von geeigneten „Klimabilanzen“ für den DAV-Bundesverband und die Sektionen empfohlen. Aber auch jeder einzelne kann mit kleinen Beiträgen mithelfen, dass der CO2-Verbrauch weiter sinkt. Der CO2-Rechner des Umweltbundesamts berechnet den persönlichen CO2-Fußabdruck und zeigt Einsparmöglichkeiten auf.

Der CO2-Rechner des Umweltbundesamts (UBA) erfasst Daten aus den Bereichen Wohnen, Strom, Mobilität, Ernährung und sonstigem Konsum und berechnet daraus den persönlichen CO2-Fußabdruck. Zusätzlich gibt es wertvolle Tipps, wie man die CO2-Emissionen vermeiden oder reduzieren kann.

Der UBA CO2-Rechner existiert schon seit geraumer Zeit. Neuerungen und Updates sorgen dafür, dass die Ergebnisse noch aussagekräftiger werden:

  • Der CO2-Schnellcheck: Hier müssen nur ein paar relevante Fragen zum Lebensstil beantwortet werden, um eine Schätzung des CO2-Verbrauchs zu erhalten.
  • Im Bereich Wohnen ist neu, dass Emissionen aus Bau und Sanierung von Wohnungen und Häusern nun nicht mehr im „sonstigen Konsum“ verortet sind, sondern individuell unter „Mein Haushalt“ berechnet werden.
  • Im Bereich Mobilität wurden gleich mehrere Punkte angepasst: Beim eigenen Fahrzeug werden nun auch die Emissionen bei Herstellung und Reparaturen in die Bilanz einbezogen. Der Flugrechner wurde aktualisiert, so dass nun die Verbrauchsdaten der aktuellen Flugzeugflotte, die Auslastung und vieles mehr verfügbar sind. Neu ist auch der Bereich Schiffsreisen. Hier können zum Beispiel Kreuzfahrten in die CO2-Bilanz eingepreist werden.

Hier geht es zum UBA CO2-Rechner: https://uba.co2-rechner.de/de_DE/

Mit Beginn nächsten Jahres kann man durch CO2- Einsparen auch viel Geld sparen: Ab Januar 2021 wird ein Klimapreis fürs Heizen und Autofahren fällig. Gemäß den Klimaschutz-Plänen der Bundesregierung werden in den Sektoren Gebäude und Verkehr eingesetzte fossile Brennstoffe mit einem CO2-Preis belegt. Der Einsatz klimaschädlicher Brennstoffe wie Öl und Gas soll damit zunehmend unattraktiv werden – so sieht es das neue Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) vor. Der Preis je Tonne CO2 beträgt ab dem kommenden Jahr 25 Euro. Er steigt Jahr für Jahr, zunächst auf 30 Euro im Jahr 2022, dann auf 35 Euro (2023), auf 45 Euro (2024) und auf 55 Euro (2025).

Das Institut der deutschen Wirtschaft hat errechnet, welche Belastungen dadurch auf einen Haushalt zukommen: Eine Familie, die im Eigenheim mit Ölheizung wohnt und mit ihrem Diesel-Pkw rund 20.000 Kilometer pro Jahr fährt, hat ab 2021 mit Mehrkosten von gut 250 Euro zu rechnen. 2025 steigt der Wert auf 539 Euro. Wer dagegen in einer modernen Wohnung mit hohem energetischem Standard lebt und ein E-Auto fährt, wird verschont: Die Belastung beläuft sich 2025 auf lediglich einen Euro. Wer dem CO2-Preis entkommen will, muss also die Heizung umrüsten und ein E-Auto kaufen. Beides wird vom Staat unterstützt.

Weitere Informationen

Bild: Persönlicher CO2-Fußabdruck. © DAV

Suchen Sie noch ein Geschenk für Weihnachten?

Bis 1. Dezember können Sie das DAV-Jahrbuch und die Kalender für 2021 ganz einfach telefonisch oder per E-Mail vorbestellen. Die Abholung ist dann ab 7. Dezember möglich.



BERG 2021 (Alpenvereinsjahrbuch)Berg 2021

Das Alpenvereinsjahrbuch BERG 2021 bietet mit erstklassigen Beiträgen namhafter Autoren und Fotografen einen einzigartigen Überblick über die wichtigsten Themen und Trends aus der Welt der Berge und des Bergsports. Begeben Sie sich auf eine Reise in den Karnischen Kamm, lernen Sie die bayerische Bergsteigerlegende Hermann Huber und die erste deutsche Meisterin im Sportklettern (1991) Andrea Eisenhut kennen und erfahren Sie alles rund um das Thema Wandern. Daneben gibt es viele weitere spannende Themen rund um die Berge. (Mitgliederpreis 20,90 €)



Welt der Berge 2021DIE WELT DER BERGE 2021

Der Kalender DIE WELT DER BERGE 2021 ist auch dieses Jahr wieder ein echtes Unikat. Erleben Sie 12 außergewöhnliche Stimmungen und dramatische Landschaftsfotos in Kombination mit passenden Texten. Ein wunderschöner und stimmungsvoller Jahresbegleiter, der auch als Geschenk für alle Bergbegeisterten passt. (Mitgliederpreis 29,00 €)

 





HIGH! 2021High 2021

Der atemberaubende Wandkalender bietet großformatige Aufnahmen bekannter Outdoorfotografen aus der schönsten und spannendsten Arena der Welt: den Bergen! Die Fotografien bringen Sie hinauf ins Abenteuer, lassen Sie staunen, neue Perspektiven erleben und das Herz schneller schlagen. (Mitgliederpreis 23,18 €)



Alpakas

Für Familien mit Kindern von 0 bis 3 Jahren (seit 2018)

Leitung: Stefanie Raskob, Mirjam Neumair (beide Familiengruppenleiterinnen)

Mit unserer neuen Zwergerlgruppe packen wir das Thema ‚Mit Kleinkind in die Berge‘ an. Die Bedürfnisse von Familie mit kleinen Kindern im Blick, planen wir altersgerechte Bergabenteuer, bei denen alle auf ihre Kosten kommen. Klar … während früher der Gipfel das Ziel war, ist es jetzt schon klasse, am Gebirgsbach mit den Kleinen zu pritscheln und die Berge zumindest von unten anzusehen. Aber ehrlich … auch das macht Spaß und den Kleinen von Anfang an Lust auf Berge, Natur & Draußen-Sein. Und dieses gemeinschaftliche Erlebnis mit Gleichgesinnten möchten wir gerne ermöglichen!

Wir selbst sind begeisterte Bergsportlerinnen, haben im Frühjahr/Sommer 2018 in Bad Hindelang viele Ideen bei unserer Familiengruppenleiter-Ausbildung bekommen, die wir nun ins Familienprogramm der Sektion einbringen. Unsere Interessen erstrecken sich von Wintersport über Klettern und Wandern bis hin zu Höhlenbefahrungen.

Unsere neue Zwergerlgruppe bietet Familien mit Kindern von 0 bis 3 Jahren die Möglichkeit, mit anderen Familien auf kindgerechten Touren Berge und Natur zu erleben. Natürlich sind auch die älteren Geschwisterkinder herzlich willkommen. Dabei geht es nicht um die Strecke, die zurückgelegt wird oder die Höhe des Gipfels, sondern um das gemeinsame Erleben in der Natur. Den Winter verbringen wir mit Winterwanderungen und Schlittenabenteuern im Voralpenraum und den schönen westlichen Wäldern. Im Sommer werden wir viel in den Bergen unterwegs sein und auch mehrtägige Ausflüge planen.
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