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Nachlese Aktion NaT Titelbild
Am 15. Februar 2020 fand der jährliche Aktionstag der DAV-Kampagne „Natürlich auf Tour“ in mehreren Tourengebieten der Bayerischen Alpen und des Bayerischen Waldes statt. In den Allgäuer Alpen wurde er kombiniert mit dem Aktionstag der Dachkampagne „Dein Freiraum. Mein Lebensraum.“ des Naturparks Nagelfluhkette. Das NUK-Team der DAV-Sektion Augsburg hat sich an diesem Aktionstag beteiligt.

Ziel des Aktionstages der beiden aufeinander abgestimmten Kampagnen „Natürlich auf Tour“ und „Dein Freiraum. Mein Lebensraum.“ ist es, Tourengeherinnen und Tourengeher für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur zu sensibilisieren. Die Wintersportler/-innen sollen am Aktionstag freundlich angesprochen und fachkundig informiert werden, damit sie sich – noch besser als bisher – an die Routenempfehlungen des DAV-Konzeptes „Skibergsteigen umweltfreundlich“ halten. Die Aktionsgebiete in den Allgäuer Alpen waren diesmal das Riedberger Horn, das Lecknertal / Koppachstein und das Ostertal / Rangiswanger Horn.

Das NUK-Team unserer DAV-Sektion Augsburg, vertreten durch eine Delegation aus sieben einsatz- und frühaufstehwilligen Aktivisten*innen, wählte als Einsatzort das allseits bekannte Riedberger Horn (1.787), das „Mahnmal“ des einstigen Skischaukel-Streits und der schließlich revidierten Alpenplan-Änderung. Dort traf man sich mit den Organisatoren des Naturparks Nagelfluhkette, des Zentrums Naturerlebnis Alpin ZNAlp (eingerichtet als Ausgleich für die Skischaukel) sowie Unterstützern aus anderen DAV-Sektionen und Naturschutzorganisationen. Teams aus zwei bis drei Personen informierten und sensibilisierten Skitouren- und Schneeschuhgeherinnen sowie Winterwanderer mit ihrem Fachwissen, unterstützt durch Flyer, Tierfotos, laminierte Karten, Schaubilder etc. zum Thema „Tourengehen & Naturschutz“. Am Nachmittag des erfolgreichen Aktionstages fand eine Abschlussbesprechung aller Helfer*innen bei Kaffee & Kuchen im Naturhotel Ifenblick in Balderschwang statt.

Fazit: Eine sehr hilfreiche und gelungene Aktion, um Schützen und Nützen der Bergwelt in Einklang zu bringen! Siehe hierzu auch den Fachbeitrag „Schutzgebiete in den Bergen“ (bitte den link anklicken!). Er ist zugleich in unserer Sektionszeitschrift alpenblick, Ausgabe 1/2020, auf Seite 4-9 erschienen.

Nachstehend einige Bildimpressionen des Aktionstags „Natürlich auf Tour“ am Riedberger Horn:
Nachlese Aktion NaT Bildblock 1
Nachlese Aktion NaT Bildblock 2Nachlese Aktion NaT Bildblock 3Nachlese Aktion NaT Bildblock 4Nachlese Aktion NaT Bildblock 5Nachlese Aktion NaT SchlussbildWeitere Informationen:

Titelbild: NUK-Team & ZNAlp-Ranger Max & Britta frühmorgens am Fuß des Riedberger Horns beim Aktionstag „Natürlich auf Tour“
Bildblock 1&2: KUK-Team in vollem Einsatz beim Hinweisen auf die Wald-Wild-Schongebiete und Erläutern der schutzbedürftigen Wildtiere
Bildblock 3&4: Beim Aufstieg zum Riedberger Horn auf der „Natürlich auf Tour“-Route und vorsichtig vorbei an den streng geschützten Birkhühnern
Bildblock 5: Auf dem Summit auf knapp 1800 Metern mit bester Aussicht
Schlussbild: Gruppenbild aller Helfer*innen im Aktionsgebiet der Allgäuer Alpen
Alle Fotos von Dr. Jochen Cantner, Mila Koller, Dr. Gabriela Ratz sowie Florian Heinl & Team (Naturpark Nagelfluhkette, ZNAlp)

Spatenstich UBZ TitelbildAuf dem Gelände des Botanischen Gartens entsteht das Umweltbildungszentrum Augsburg (UBZ). In dem neuen Gebäude werden vielfältige Umweltbildungsveranstaltungen rund um die Themen Umwelt- und Klimaschutz angeboten. Außerdem wird das UBZ nach seiner Fertigstellung eines der dezentralen Informationszentren zum Augsburger Welterbe und anderer Naturschutzgroßprojekte, die in Augsburg in den kommenden Jahren anlaufen. Am 11. Februar war der Spatenstich. Die Inbetriebnahme soll ab Anfang 2022 erfolgen.

Augsburg erhält in unmittelbarer Nachbarschaft zu Botanischem Garten, Zoo und Handwerkskammer – an der Schnittstelle zwischen Stadt und Stadtwald – ein neues Umweltbildungszentrum (UBZ). Vor Beginn der Bauarbeiten fand auf dem Erweiterungsgelände des Botanischen Gartens der Spatenstich im Beisein von Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl et al. In seinem Grußwort hob er hervor: „Augsburg ist eine Stadt, in der Umwelt- und Klimaschutz sowie Nachhaltigkeit groß geschrieben werden. Unser Anspruch ist es, hier eine bundesweite Vorreiterrolle zu übernehmen und diese zu behaupten. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen wir den Bürgerinnen und Bürgern dieser Stadt zu diesen Themen außerschulische Bildungs- und Informationsmöglichkeiten anbieten. Das neue UBZ übernimmt dabei eine wesentliche Rolle.“

Federführend für die Baudurchführung ist das Hochbauamt der Stadt Augsburg. Die Arbeiten erfolgen in Abstimmung mit dem Amt für Grünordnung, dass die Fläche zur Verfügung stellt, und dem Landschaftspflegeverband Stadt Augsburg e.V., der als Träger der Umweltstation Augsburg als zukünftiger Nutzer das Gebäude beziehen und mit Leben füllen wird. Zentrales Element des vom Münchner Architekturbüro Hess/Talhof/Kusmierz geplanten Gebäudes ist die Verwendung von natürlichen Baumaterialien. Im Zentrum des Gebäudes liegt ein von Stampflehmwänden umschlossenes Foyer, das als Treffpunkt und als Ausstellungsfläche dienen wird. Um das Y-förmige Foyer orientieren sich drei Gebäudebereiche mit Seminarräumen, Büros sowie Lager- und Technikräumen. Die von Burger Landschaftsarchitekten aus München geplanten Außenanlagen werden sich an für Augsburg typischen Lebensräumen orientieren – es entsteht eine Heidelandschaft mit für das Lechtal typischen Bäumen und Sträuchern. Zusätzlich werden hier verschiedene Möglichkeiten ökologischer Gartengestaltung vorgestellt werden. Die Außenanlagen dienen zur Durchführung von Umweltbildungsveranstaltungen – sie laden aber auch zum Entdecken auf eigene Faust ein.

Nach seiner für Anfang 2022 geplanten Fertigstellung werden im UBZ vielfältige Bildungsangebote rund um die Schwerpunktthemen biologische Vielfalt, nachhaltige Nutzung und Landschaftsentwicklung bereitgestellt. Dabei nimmt das Thema Wasser eine wichtige Rolle ein – sowohl im Veranstaltungsangebot als auch in der Dauerausstellung. Damit wird das UBZ eines der dezentralen Informationszentren zum Augsburger Welterbe. Als weitere Funktion ist vorgesehen, das UBZ zu einem Lern- und Informationsort im Projekt „Licca liber“ zur Revitalisierung des Lechs und des LIFE-Projekts zur Renaturierung der Stadtwaldbäche zu machen. 

Für die DAV-Sektion Augsburg ergibt sich mit dem neuen UBZ die Möglichkeit, unsere Bildungsangebote im Bereich „Natur, Umwelt, Kultur“ noch stärker in die Öffentlichkeit zu bringen und zudem zu erweitern. Damit wird auch die wachsende Rolle des DAV als Naturschutzorganisation verdeutlicht.

Im Anschluss an den Spatenstich gab es für die geladenen Gäste ein „Speed-Stationenlernen“, bei welchem Architektur, Gebäudetechnik, Außengelände, Synergieeffekte, Pädagogisches Konzept und ein Blick in die Zukunft für das neue UBZ von den Fachexperten*innen im Schnelldurchlauf erläutert und dargestellt wurden.

Spatenstich UBZ Grundriss

LIFE-Projekt „Stadt-Wald-Bäche“

Bestandteil des neuen UBZ soll auch eine ganz besondere Dauerausstellung werden. Dabei handelt es sich um Exponate aus dem LIFE-Projekt „Stadt-Wald-Bäche“. Erst im letzten Jahr hat die UNESCO das historische Wassermanagementsystem der Stadt Augsburg in die Welterbe-Liste aufgenommen. Jetzt wurde auch die große Bedeutung des Stadtwaldes Augsburg als besondere Natur- und Erholungslandschaft vor den Toren einer Großstadt von der Europäischen Union gewürdigt. Das LIFE Natur-Projekt erhielt zur Jahreswende von der EU die Förderzusage. Bei dem Naturschutzprojekt, das federführend von der städtischen Forstverwaltung durchgeführt wird, sollen bis 2027 zahlreiche Maßnahmen durchgeführt werden, die zu Verbesserungen für das Gewässersystem und den damit verbundenen Lebensgemeinschaften führen. Die Stadt Augsburg hat sich gemeinsam mit dem Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz um die Förderung beworben. „Die grüne Lunge Augsburgs kann mit großem Schwung weiterentwickelt werden. Das Projekt ist mit einem Finanzvolumen von insgesamt 6,6 Millionen Euro eines der größten LIFE Natur-Projekte Bayerns. Augsburg ist ein Vorbild für ein herausragendes Umweltengagement von Bürgern und Verwaltung. Der Stadtwald ist eines der größten Naturschutzgebiete im Freistaat, mehr als 2.500 Arten sind hier zu Hause. Seinem Ruf als Umwelt-Hauptstadt Bayerns wird Augsburg einmal mehr gerecht", betonte Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber.

Der Stadtwald Augsburg ist Teil des Natura 2000-Schutzgebietes „Lechauen“ zwischen Königsbrunn und Augsburg. Dieses beherbergt noch letzte Reste der ehemaligen Wildflusslandschaft am Lech. Zu den charakteristischen Lebensräumen gehören insbesondere die zahlreichen Fließgewässer im Stadtwald mit einer Gesamtlänge von rund 70 Kilometern. Mit dem LIFE-Projekt soll erreicht werden, dass die Bäche für Fische besser passierbar und strukturreicher werden. Außerdem sollen die Stadtwaldbäche wie zu früheren Zeiten wieder direkt mit dem Lech verbunden werden. Mit den Umgestaltungsmaßnahmen in und an den Gewässern sollen auch die Bedingungen für typische Auwaldlebensräume und seltene Tierarten wie die Grüne Keiljungfer verbessert werden.

Nachfolgend noch einige Bildimpressionen vom Spatenstich für das UBZ und der nachfolgenden Veranstaltung „Speedstationen-Lernen“:

Spatenstich UBZ Bildblock 1

Spatenstich UBZ Bildblock 2Bild 1: Spatenstich für das Umweltbildungszentrum Augsburg, v.l.n.r.: Nicolas Liebig (Geschäftsführer Landschaftspflegeverband Augsburg und Umweltstation Augsburg), Eva Weber (2. Bürgermeisterin), Dr. Kurt Gribl (Oberbürgermeister), Reiner Erben (Umweltreferent), Anette Vedder (Amtsleiterin Grünordnung et al. und Botanischer Garten), Gerd Merkle (Baureferent)
Bild 2: Grundriss des neuen Umweltbildungszentrums Augsburg. © Stadt Augsburg
Bildblock 1: Impressionen rund um den Spatenstich für Umweltbildungszentrum Augsburg
Bildblock 2: Speed-Stationenlernen im Sozialgebäude des Botanischen Gartens zu Architektur, Gebäudetechnik, Außengelände, Synergieeffekten, Pädagogischem Konzept und Blick in die Zukunft für das neue UBZ
Alle Fotos von Dr. Jochen Cantner

Nachlese DAV Ressourcenschutz TitelbildVor kurzem fand die DAV-Fachtagung „#machseinfach – Ressourcenschutz im Bergsport“ in Regensburg statt. Die Tagung ist Teil des Projekts „Bergsport mit Zukunft“, das unter anderem vom Bayerischen Umweltministerium gefördert wird. Bei einem „Nachhaltigkeits-Slam“, drei Workshops und einem „Markt der Möglichkeiten“ konnten die Teilnehmer*innen einen Einblick in die vielfältigen Handlungsfelder des Ressourcenschutzes erhalten. Diskutiert wurden Aspekte rund um Ausrüstung, Aufenthalt auf der Hütte oder die Organisation von Bergsportaktivitäten. Bildung für nachhaltige Entwicklung bildete einen weiteren Schwerpunkt. Im Mittelpunkt stand dabei immer die Frage, wie jede Bergsportlerin und jeder Bergsportler seinen Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz leisten kann. Dies ist von größter Bedeutung bei der anstehenden Ausgestaltung der erst Ende letzten Jahres verabschiedeten DAV-Klimaresolution! Eine Delegation des NUK-Teams unserer Sektion war auf der Tagung vertreten. Nachfolgend der Veranstaltungsbericht von Laura Jantz zusammen mit Dr. Gabriela Ratz.

#machseinfach – Tagung des DAV zum Ressourcenschutz im Bergsport

Nachhaltigkeit hat viele Facetten – neben ökologischen spielen so auch soziale und ökonomische Aspekte eine Rolle. Dies trifft auch auf den Bergsport zu, dessen Ausübung unbestritten Auswirkungen auf unsere Umwelt hat. Indem wir Ausrüstung beschaffen, nutzen und entsorgen, zu den verschiedensten Aktivitäten an- und abreisen, uns in der alpinen Natur und auf Hütten bewegen und dort konsumieren oder mit Bewohner*innen vor Ort interagieren, hinterlassen wir unsere Spuren. Und unsere „Fußabdrücke“ werden stetig größer. Unter dem Motto „machseinfach“ lud der DAV-Bundesverband im Februar daher Interessierte aller Sektionen ein, um in Regensburg zwei Tage lang über aktuelle und künftige Herausforderungen beim Ressourcenschutz im Bergsport zu diskutieren. Verschiedene Formate wie ein Nachhaltigkeits-Slam, interaktive Workshops oder ein „Markt der Möglichkeiten“ luden zum Zuhören, Nachdenken und Austauschen ein. Mit dabei: Vertreter*innen des Augsburger NUK-Teams.

Nachhaltige Ausrüstung

Mit der bewusst polarisierend gewählten These „Die beste Ausrüstung ist die, die man gar nicht erst kauft“, wurde im ersten Workshop der Lebenszyklus von Bergsportausrüstung beleuchtet. Insbesondere Textilien verfügen mengenmäßig durch die Häufigkeit der Kollektionswechsel, ihre z.T. bedenklichen Produktionsbedingungen und die oftmals nur kurze Nutzungsdauer über erhebliches Verbesserungspotenzial. Hier sollte sich jede*r Alpinist*in vor der Kaufentscheidung selbst kritisch hinterfragen: Brauche ich dieses Teil wirklich? Oder kann ich es vielleicht beim DAV oder von Freunden leihen?

Beim Kauf kann man auf verschiedene Label achten, die die Einhaltung von Standards in Sachen Arbeitsbedingungen, Rohstoffeinsatz oder Tierwohl garantieren. Um einen besseren Überblick über diese Vielzahl an Siegeln zu erhalten, wünschten sich die Teilnehmenden eine Übersicht für die bergsportrelevanten Label ähnlich des „Wahl-O-Mat“ vom DAV. Besonders komplex gestaltet sich für Konsument*innen die Materialauswahl: Während Kunstfasern auf fossilen Rohstoffen basieren, durch Abrieb beim Waschen Mikroplastik freisetzen (s. alpenblick 1/2020) und als Materialmix nur schwer recyclingfähig sind, können sich Stoffe auf Basis nachwachsender Rohstoffe auf Wasserhaushalt, Humusbilanz oder Flächennutzungskonkurrenzen insbesondere in Ländern des globalen Südens auswirken. Daher ist es am besten, möglichst wenige „Lieblingsteile“ zu erwerben und diese lange zu nutzen bzw. mit anderen zu teilen. Diesbezüglich wurde auch die Bildsprache der Alpenvereinsmedien diskutiert, die eventuell künstliche (auf modische Aspekte fokussierte) Bedürfnisse wecken könnten.

Um die Nutzungsdauer von Produkten zu verlängern, sind die richtige Pflege, Reparaturangebote (etwa von Herstellern oder in Repair-Cafés), die Weitergabe (auf Alpinflohmärkten, Onlineplattformen oder an Sozialkaufhäuser) oder das Upcycling (z.B. gebrauchter Kletterseile zu Fußabstreifern, Gürteln etc.) wichtige Elemente. Hier können auch die Sektionen aktiv werden und durch entsprechende Informationsangebote, Workshops oder Marktplätze der Ausrüstung zu einem neuen Leben verhelfen. Und hat ein Teil tatsächlich einmal sein Lebensende erreicht, sollte es fachgerecht entsorgt werden. Durch Sammelaktionen wie das „DownUpcycling“ der JDAV im vergangenen Jahr können daraus dann sogar noch wertvolle Ressourcen für neue Produkte gewonnen werden.

Nachhaltig aktiv & Bildung für nachhaltige Entwicklung

Muss Nachhaltigkeit immer mit Verzicht und Einschränkungen einhergehen? Dieser Frage gingen die Teilnehmenden des zweiten Workshops nach. Die Antwort war einhellig: Nein! Indem ich mich auf das Wesentliche fokussiere und gleichzeitig für Veränderungen öffne, kann ich sogar etwas hinzugewinnen. Dies kann etwa die bewusste Entscheidung für regionale Produkte, die Inanspruchnahme von Sharingmodellen oder die Tourenauswahl anhand ökologischer Kriterien sein. Dennoch können das Propagieren von Bergerlebnissen und der Wunsch von immer mehr Menschen nach Naturgenuss auch gegenteilige Effekte hervorrufen – die Alpen werden mancherorts zum Sportgerät, Hütten und Gipfel sollen schnell erreichbar und konsumierbar werden. Darüber hinaus können weitere Interessengruppen z.B. aus dem Natur-, Landschafts- und Klimaschutz durchaus sehr unterschiedliche Ziele verfolgen. Diesem Spannungsfeld muss sich auch der DAV stellen, um sowohl seiner Rolle als Bergsport- als auch Naturschutzverband gerecht zu werden. Kooperation lautet hier der Schlüssel zum Erfolg, wie die „Kommission Klettern & Naturschutz“ seit vielen Jahren zeigt. Doch auch Kooperationen zur sinnvollen Besucherlenkung und  zur Steigerung von ÖPNV-Angeboten können sinnvolle nächste Schritte sein.

Vor allem im Mobilitätsbereich, der in den meisten Sektionen für den größten Anteil an CO2 sorgen dürfte, regt sich etwas: Die Idee des Augsburger Bergsteigerbusses etwa wurde von vielen positiv aufgenommen. Andere Sektionen wiederum unterstützen die klimafreundliche die Anreise zu offiziellen Touren finanziell. Der Klima-Euro des Bundesverbandes soll künftig u.a. dazu dienen, den Wegfall ökologisch bedenklicher Werbeeinnahmen (z.B. für Kreuzfahrten) im „Panorama“ zu kompensieren. Auch das Thema Ernährung wurde heiß diskutiert, insbesondere der Fleischkonsum auf Hütten. Hier gibt es Bestrebungen des Bundesverbandes, künftig auch ein vegetarisches Bergsteigeressen anzubieten. Es sind viele kleine Schritte, die am Ende jedoch – konsequent durchgeführt – eine große Hebelwirkung entfalten können.

Um mehr Mitglieder für all diese Aspekte zu sensibilisieren, bietet die „Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)“ hilfreiche Tools und Denkansätze. Vor zehn Jahren wurde sie im Rahmen einer UN-Dekade ausgerufen und soll Menschen zu „zukunftsfähigem Denken und Handeln“ befähigen und es ihnen ermöglichen, „die Auswirkungen des eigenen Handelns auf die Welt zu verstehen und verantwortungsvolle, nachhaltige Entscheidungen zu treffen“, so die UNESCO. Der Alpenverein sollte nach Auffassung vieler Teilnehmer*innen künftig im Rahmen der Ausbildung und Jugendarbeit verstärkt auf Aspekte der Nachhaltigkeit achten, damit diese in Kursen und bei Touren in die Vereine getragen werden. Im dritten Workshop wurden hier spielerische Ansätze vorgestellt. Darüber hinaus wurde der Wunsch nach beim DAV verfügbaren Materialien geäußert, um eigenständig in den Sektionen aktiv werden zu können.

Im BNE-Workshop durften 12 Teilnehmer aus verschiedenen DAV-Sektionen diese Methoden selbst testen. Angefangen mit der gemeinsamen Suche nach möglichen Ressourcen in einer Berglandschaft aus dem alten DAV-Kalender (s. Bildblock 1, Abbildung 1) ging es zu einem Spiel „Nachhaltige Waldnutzung“ in einer Erbengemeinschaft. In diesem Spiel wurde der optimale Nutzungsgrad der Ressource „Wald“, ohne diesen zu zerstören, zuerst gemeinsam gegeneinander und zuletzt gemeinsam miteinander erlernt. In einem anderen Spiel erfahren die Teilnehmer, woher ihre Hose kommt und wer und wieviel in der Produktionskette daran verdient. Mit einem Faden auf einer Weltkarte festgehalten, wird der lange Weg der Hose „von Baumwolle aus Taiwan bis zum Einzelhandel in Deutschland“ anschaulich gemacht. Bei der nächsten Bergtour können die Ausbilder oder Kursleiter die Nachhaltigkeit am Beispiel „Woher kommt meine Regenjacke“ lehren (s. Bildblock 1, Abbildung 2).

Nachlese DAV Ressourcenschutz Bildblock 1Zum Schluss wurden Vorschläge für bestimmte DAV-Leitungsbereiche und Bergsportaktivitäten erarbeitet, wie man das Thema Nachhaltigkeit näher bringen konnte. Kurz und einfach wird BNE in einem Video unter folgendem Link erklärt: https://www.youtube.com/watch?v=qF7B7kkqqb0

Einfach machen?

Bei der Abschlussdiskussion zeigte sich, dass alle Anwesenden hoch motiviert waren, das Thema Ressourcen- und Klimaschutz anzupacken. Doch wie viel „freundliches Bitten“ genügt, wenn die Zeit drängt? Wie erreichen wir die Mitglieder, wie viel „Zwang“ kann ihnen zugemutet werden, wo sich doch viele in erster Linie mit den bergsportlichen Angeboten des Vereins identifizieren und der Umweltschutz bei ihnen vielleicht eher eine untergeordnete Rolle spielt? Was dürfen wir noch wollen, damit unser Fußabdruck auf ein für die Erde erträgliches Maß schrumpft?

Insgesamt wurde deutlich, dass in den Sektionen bereits viele Ideen und Erfahrungen existieren, über die es sich weiter auszutauschen lohnt. Die Tagung lieferte viele interessante Impulse für die Handlungsebenen Mitglied – Sektion – Bundesverband. Viele Teilnehmer*innen wünschten sich dennoch seitens des Alpenvereins vehementere Forderungen an Politik und Wirtschaft in Sachen Nachhaltigkeit.

Fazit

Für unsere DAV-Sektion Augsburg bot die Fachtagung in einem unmittelbaren Austausch mit den Experten des DAV-Bundesverbands und anderer engagierter Sektionen vielfältige Anregungen für die Natur- und Umweltschutzarbeit im Verein. Etliches wird bei uns bereits angeregt, befördert und auch umgesetzt. Promotoren sind dabei das Ressort „Natur, Umwelt, Kultur“ mit dem NUK-Team, verbunden mit der Programmatik „Naturschutz im bergsportlichen Alltag“ auf der gesamten Vorstandsebene. Doch es gibt noch viel zu tun. Maßgeblich für den Erfolg ist das proaktive Handeln unserer Vereinsmitglieder!

Nachstehend einige Bildimpressionen von der DAV-Fachtagung:

Nachlese DAV Ressourcenschutz Bildblock 2Nachlese DAV Ressourcenschutz Bildblock 3 Weitere Informationen, insbesondere zu bereits laufenden Aktivitäten in unserer Sektion:. 

Titelbild: NUK-Team auf der DAV-Fachtagung „#machseinfach – Ressourcenschutz im Bergsport“ in Regensburg
Bildblock 1: BNE-Workshop
Bildblock 2&3: Impressionen von der DAV-Fachtagung zum Ressourcenschutz
Alle Fotos von Thomas Hecht, Renate Hirrle, Laura Jantz und Dr. Gabriela Ratz.

Pas domesticus Haussperling Zdenek Tunka b8e990d3Anfang des Jahres veranstaltete der „Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V. (LBV)“ wieder einmal die „Stunde der Wintervögel“. Nun liegt das Ergebnis dieses „Citizen-Science“-Projekts (sprich Mitmachaktion) vor, bei der es gilt, neues Wissen über Natur und Vögel zu gewinnen.

Das zweite Jahr in Folge erobert der Haussperling im Freistaat Platz 1 bei der „Stunde der Wintervögel“. Über 110 Vogelarten und insgesamt mehr als 685.500 Vögel haben die rund 27.000 bayerischen Teilnehmer dem LBV gemeldet. Pro Garten ergibt sich daraus ein Schnitt von etwa 35 Vögeln und damit zwei Vögel weniger als 2019. „Bei den milden Temperaturen ohne Schnee am Zählwochenende haben viele Vögel vermutlich noch genug Nahrung in der Natur gefunden und deshalb weniger die bayerischen Gärten besucht“, sagt Annika Lange, Citizen-Science-Beauftragte des LBV. Die Meisen konnten ihre geringen Beobachtungen vom letzten Jahr wieder etwas aufholen. So kletterte die Kohlmeise von Platz 3 auf Platz 2 und auch die Blaumeise macht wieder einen Platz gut und landet auf Rang 4. Den dritten Platz belegt der Feldsperling. Einen recht soliden Platz 5 nimmt die Amsel ein. Sie erholt sich langsam von dem deutlichen Einbruch von 2018. Der Grünfink erreicht nach seiner bisher schlechtesten Platzierung (Platz 8) letztes Jahr heuer wieder ein besseres Ergebnis mit Platz 6.

Detaillierte Informationen finden sich unter: https://www.lbv.de/news/details/spatz-verteidigt-zweites-jahr-in-folge-seinen-spitzenplatz/ und https://www.stunde-der-wintervoegel.de/#/observe

Vergleiche zudem nochmals unsere Newsmeldung „Stunde der Wintervögel“ vom 3.1.2020, verfügbar unter: https://www.dav-augsburg.de/aav/verein-berichte/stunde-der-wintervoegel

Bild: Das zweite Jahr in Folge erobert der Haussperling im Freistaat Platz 1. © LBV / Zdenek Tunka

machseinfach DAVAnregungen rund um den natur- und umweltfreundlichen Bergsport bietet die neue Rubrik „Natur/Umwelt/Kultur-Tipps – kurz: NUK-Tipps“.

Redaktionell greifen wir hier auch auf fundierte Grundlagen zurück, wie sie uns der DAV-Bundesverband freundlicherweise zur Verfügung stellt, so etwa im Rahmen seiner Jubiläums-Kampagne #machseinfach. Diese Informationen reichern wir mit spezifischen Aspekten an, die unsere Sektion und unser umweltfreundliches Handeln betreffen.

Der aktuelle NUK-Tipp beschäftigt sich mit Mikroplastik im Bergsport und den Möglichkeiten seiner Vermeidung. Der Beitrag lautet „Die Reinheit der Bergwelt – oder: Was hat Mikroplastik mit dem Bergsport zu tun?“ (bitte den Link anklicken!). Er ist zugleich auch in unserer Sektionszeitschrift alpenblick, Ausgabe 1/2020, auf Seite 20-21 erschienen.

Weitere Anregungen und Informationen zum Thema: Zu unserer Partnerorganisation Forum Plastikfreies Augsburg siehe http://plastikfreies-augsburg.de/, zur Collagensammlung “Plastikwirbel - Sozialkritische Kunst?" siehe http://www.sonimages.de/plastik.htm.

Bislang erschienene NUK-Tipps:

  • Zum Start der neuen Rubrik gibt es Tipps zur Nachhaltigkeit mit dem Beitrag „Ökologie- und sozialkonforme Bergsportausrüstung“ (bitte den Link anklicken!). Dieser Beitrag ist zugleich auch in unserer Sektionszeitschrift alpenblick, Ausgabe 4/2019, auf Seite 16 erschienen.

Bild: Logo #machseinfach. © DAV

Mit der Bahn in die Berge Skitour„Scotty, beam me up!“ – Dieser Spruch aus der alten Science-Fiction-Serie „Raumschiff Enterprise” ist sicherlich wohlbekannt, Beamen aber leider noch immer Fiktion. Und so müssen wir Bergsteiger uns mit anderen Alternativen begnügen, um in und auf die Berge zu kommen. In der neuen Rubrik „Umweltfreundlich in die Berge“ wollen wir dazu diverse Möglichkeiten und Anregungen bieten, um unsere Destinationen möglichst umweltfreundlich zu erreichen. Dazu gehören an erster Stelle Tourenvorschläge mit der Bahn und ÖPNV. Aber auch neue Konzeptionen und andere Herangehensweisen an die Tourenplanung sollen hier thematisiert werden.

Mit der Bahn in die Berge

Augsburg ist den Bahnverkehr betreffend zwar kein Dreh- und Angelpunkt. Die unmittelbaren Schienenrouten sind begrenzt. Hinzu kommen die bekannten Pünktlichkeits-, Kapazitäts- und Serviceprobleme, an denen die Bahn aber arbeitet. Trotzdem lassen sich schöne Touren realisieren, bei denen mögliche Convenience-Nachteile einer Zugfahrt überschaubar sind.

Im Gegenteil – so mancher wird auf den Geschmack kommen und die Vorteile zu schätzen wissen: Entspannte Fahrt mit Zeit zum Dösen und Plauschen, Fahrradmitnahme, die Option unterschiedlicher Tourenausgangs- und -endpunkte, um nur die wichtigsten Aspekte zu nennen. Und dann natürlich die weitaus bessere CO2-Bilanz im Gegensatz zu einer Fahrt im PKW mit schwacher Besetzung.

Unsere aktuelle Tourenvorstellung ist eine Frühjahrstour mit Bahn und ÖPNV. Es geht umweltfreundlich auf den höchsten Gipfel der Tegernsee-Schliersee-Region, die Tour lautet „Alpiner Sonntagsausflug auf die Rotwand (1.884 m)“ (bitte den Link anklicken!). Dieser Beitrag ist zugleich auch in unserer Sektionszeitschrift alpenblick, Ausgabe 1/2020, auf Seite 19 erschienen.

Bislang erschienene Tourenvorstellungen:

  • Unsere erste Tourenvorstellung ist eine Wintertour mit Rad, Bahn und ÖPNV. Es handelt sich um die umweltfreundliche „Skitour auf den Wannenkopf (1.712 m)“ (bitte den Link anklicken!). Dieser Beitrag ist zugleich auch in unserer Sektionszeitschrift alpenblick, Ausgabe 4/2019, auf Seite 15 erschienen.

Bild: Mit der Bahn in die Berge – Skitour. © DAV-Sektion Augsburg

Georgien, das kleine Land am Südrand des Kaukasus, bietet eine Fülle von Sehenswürdigkeiten, grandiose Landschaften zwischen Gebirge und Meer sowie eine legendär gastfreundliche Bevölkerung.

Es ist ein Land der touristisch unbegrenzten Möglichkeiten. Hier gibt es alles: Berge, Flüsse, Seen, das Schwarze Meer, unberührte Landschaften, eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt, Archäologie und Kirchenkunst, die vor allem in Gestalt der unzähligen pittoresken Klosteranlagen jeden Besucher begeistert. Wer sich vor Überraschungen nicht fürchtet und hier und da Abstriche an Bequemlichkeit und zivilisatorischer Perfektion in Kauf nimmt, wird in jedem Fall auf seine Kosten kommen. 

Die Reise führt uns per Flugzeug nach Westgeorgien und wir landen in Kutaisi (120 m), der Hauptstadt der Region Imeretien. Teilweise mit Jeeptransfers und wandernd begeben wir uns dann auf die 12-tägige Wander-Kultur-Reise.

Auf dem Programm stehen viele Schmankerl. Wir beginnen in dem Dorf Mazeri (1.688 m) mit einer alten Palastruine, um die sich Legenden ranken. In einer traumhaften Umgebung wandern wir zum Fuß des Berges Ushba (4.749 m) und seinem gleichnamigen Gletscher (3.262 m).

2020 02 02 12 56 06 1.Ausschreibung DAV Reise nach Georgien 2020 1

 

 

 

 

 

 

 

 

Weiter geht es nach Mestia (1.500 m, UNSECO Weltkulturerbe in Swanetien) wo wir unter anderem die alten Wehrtürme besichtigen werden.

Über die Hochlanddörfer Adishi (2.040 m) und Iprali, den Chkhunderi Pass (2.722 m) führt uns unser Weg, nach Durchquerung eines Flusses, weiter zu unserem nächsten Ziel Ushguli (2.200 m, UNSECO Weltkulturerbe). Es ist das höchstgelegene, dauerhaft bewohnte Dorf in Europa und bekannt für seine mittelalterlichen Wehrtürme. Von hier machen wir dann eine Tagestour zum Gletscherrand (2.450 m) des gleichnamigen Berges Schchara (5.201 m). Er ist der höchste Berg Georgiens und der dritthöchste im Kaukasus.

Ein wunderschöner Landschaftsgenuss erwartet uns auf unserem Weg von Ushguli nach Mami (1.100 m) über den Latpari Pass (2.900 m) – Blick auf die gesamte Kaukasuskette.

Weiter über Zageri (mit einem Besuch eines Weingutes (Weinprobe) geht es vormittags weiter nach Kutaisi.

Hier können dann die Klöster Gelati und/oder Mozameta sowie die Prometheus Höhle besichtigt werden.

Am 12. Tag gibt es dann die Möglichkeit, die Reise zu verlängern und weiter in die Hauptstadt Georgiens - Tiflis - zu fahren. Für alle, die dieses Schmankerl nicht mehr mitmachen, sind an diesem Tag Besichtigungen in Kutaisi, wie dem Kolchis Brunnen und der Bagrati Kathedrale bis zum Abflug möglich.

Alle anderen fahren nach Tiflis oder auch Tbilissi genannt. Vormittags - auf Wunsch auch etwas später – gibt es eine Stadtführung durch die Altstadt von Tbilissi: die mittelalterlichen Kirchen Metechi (13. Jh.), Antschis'chati (6. Jh.) und Sioni (13. Jh.) sowie die Synagoge, Moschee und Narikala-Festung.

Ferner sind das Orientalische Bäderviertel, der Freiheitsplatz und die Rustaweli-Avenue , wo sich Jugendstilbauten prachtvoll aneinanderreihen, das Nationalmuseum mit der Schatzkammer Georgiens u.a. zahlreiche Goldschmiedearbeiten des alten Kolchis, interessante Ziele. Zum Abendessen begeben wir uns dann in ein traditionelles Restaurant

Ein Besuch der legendären Schwefelbäder (Badebekleidung erforderlich) oder eine Funikular-Fahrt auf den 750 Meter hohen Hausberg Mtatsminda sind weitere Sehenswürdigkeiten Tiflis.

Uns wird also bestimmt nicht langweilig werden. Am 07.09 geht es dann zurück nach Kutaisi, wo evt. noch Zeit ist für eine Besichtigung ist, um dann von hier aus wieder nach Hause zu fliegen, mit vielen Eindrücken und Erlebnissen im Gepäck und in unseren Gedanken.

Die Wanderungen sind technisch einfach, erfordern aber Kondition für Tagestouren von 5-11 Std. Wir benötigen zwei Rucksäcke: einen für das gesamte Hauptgepäck (Transportservice) und einen Tagesrucksack für die Tagestouren.

Alle weiteren Details und Informationen gibt es auf einem separaten Treffen.

Reisedaten

24.08. bis 04.09.2020 bzw. bis 07.09.2020

6 bis 11 Teilnehmer

Preis ca. € 1.400,00 (inkl. Flug + Transfers in Georgien, HP, einheimischer Bergführer, deutschsprachiger Reiseführer in Kutaisi)

+ Zusatztage in Tiflis ca. € 250,00 (inkl. alle Transfers bis und in Tiflis, Übernachtung mit Frühstück)

Anmeldeschluss: 30.03.2020

Alle Flüge werden von Mila Koller gebucht.

Weitere Infos über Mila Koller: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder 0179 / 512 66 10

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