Jahresansicht
Nach Jahr
Monatsansicht
Nach Monat
Weekly View
Nach Woche
Daily View
Heute
Categories
Nach Kategorie
Search
Suche
Sektionsfahrt Die Karnischen Alpen in Osttirol Als iCal-Datei herunterladen
 

Tour-Kursnummer: 18-137
Kurzinfo: Bergsteigerabteilung, Bergsteigen, Klettersteig, Bergwandern
Samstag, 29. September 2018, 06:00
Bis Mittwoch, 3. Oktober 2018

Category ImageCategory ImageCategory Image

Unsere Sektionsfahrt führt uns ins Hotel Dolomitenhof im Gailtal in Osttirol. Im Norden erwandern wir auf Wallfahrtsund Höhenwegen die einsamen Gailtaler Alpen mit ihren bewaldeten, felsdurchsetzten Grashängen, im Süden erwarten uns die gewaltigen Kalkriffe des Karnischen Hauptkamms. Vom Helm bis zum Plöckenpass verlief dort die Frontlinie zwischen Österreich und Italien, wo heute der Karnische Höhenweg durch die einstigen Kriegsschauplätze führt. Die restaurierten Klettersteige führen uns zu ehemaligen Frontstellungen auf den Gipfeln und Graten und in den Seitentälern wandern wir durch Blumenwiesen voll Murmeltieren zu malerischen Seen.

Tourentyp Führungstour Schwierigkeit: leicht -schwer
Tournummer
18-137
Technik/Kondition
 / pyramide 3 fill  (leicht / schwer)
HM/Länge/Dauer s. Beschreibung unten
Ausrüstungsliste
Ausrüstungsliste 1 Bergwandern bzw. Ausrüstungsliste 3 Klettersteig
Ausgangspunkt Hotel Dolomitenhof in Kartitsch  
Treffpunkt 6 Uhr, Alter Justizpalast, anschl. Sportanlage Süd
Teilnehmergebühr 195€ (Anzahlung bei Anmeldung: 75€); Nichtmitglieder: 220€
Teilnehmerzahl 49  
Leistungen Organisation, Führung, Busfahrt
Zusätzliche Kosten Verpflegung, Übernachtung (47€ HP / Tag)
Anmeldebeginn /-weise;
Anmeldeschluss
ab 11.04.2018 im Internet, in der Geschäftsstelle u. Monatsvers.
31.07.2018
Vorbesprechung / Ort Monatsversammlung 26. Juli 2018  

Tag 1:
Tour 1: Dorfberg
Vom Parkplatz Langlaufzentrum Obertilliach (1400 m) über die Leitener Wiesen hoch zum Gailtaler Höhenweg zur
Wegkreuzung „Storfenhütte“ (2060 m), über den Dorfberg (2115 m) zur Ochsenwiese und durch den Bannwald zum Dolomitenhof (1360 m).
auf 750 Hm, ab 800 Hm,  10km, ca. 5 Std.
Tour 2: Samalmkreuz
Von Maria Luggau (1160 m) über den Mühlenweg, dann Richtung Guggenberg hoch zum Samalmkreuz (1992 m), hinunter über die Seewiesenhütte nach Wiesen (1100 m).
auf 850 Hm, ab 900 Hm,  10km, ca. 6 Std.
Tour 3: Golzentipp
Von Obertilliach wie 1. Tour zur Wegkreuzung, auf dem Gailtaler Höhenweg weiter unter dem Pfannegg zum Gipfel des
Golzentipp (2317 m), vorbei am Jochsee zur Conny-Alm (2070 m) und über den Weg [45] nach Obertilliach (1420 m).
auf 1000 Hm, ab 950 Hm, 11 km, ca. 6,5 Std.
Alternativ: Talfahrt (bis 16.00 Uhr!) von der Conny-Alm mit Lift nach Obertilliach.
auf 1000 Hm, ab 300 Hm,  7,5 km, ca. 5 Std.
Tour 4: Spitzenstein [KS A/B]
Von Obertilliach wie 1. Tour zur Wegkreuzung und hoch zum Spitzenstein (2265 m), zurück zur Kreuzung und am Klammbach entlang hinab zum Kartitscher Sattel (1525 m).
auf 1000 Hm, ab 900 Hm,  12,5 km, ca. 6-7 Std.
Tour 5: Millnatzenklamm-Klettersteig [KS B/C]
Von Klebas (1040 m) hoch bis zum Parkplatz hinter Ladstatt (1326 m), auf dem Klamm-Klettersteig luftig hoch, durch den Wald zur Forststraße (ca. 1590 m) und zurück nach Klebas.
auf 600 Hm, ab 600 Hm,  9 km, ca. 5 Std.
Tag X:
Tour 1: Öfenspitze
Vom Klammwirt (1515 m) zu den Seeland-Gumpen und auf dem steilen, etwas ausgesetzten Nordgrat zur Öfenspitze (2334 m), über das Spitzeck und Seeland zurück zum Klammwirt.
auf 850 Hm, ab 850 Hm,  8 km, ca. 5,5 Std.
Tour 2: Obstanser See
Vom Klammwirt (1515 m) durchs Erschbaumertal zur Tscharrhütte und über das Roßkopftörl (2493 m) zur Obstansersee-Hütte (2304 m), vorbei an der „Eishöhle“ und der Prinz Heinrich Kapelle durchs Winklertal hinab zum Dolomitenhof (1350 m).
auf 1000 Hm, ab 1200 Hm,  13,5 km, ca. 7,5 Std.
Tour 3: Pfannspitze
Im VW-Bus (8-9 Pers.) bis zum Talende im Winklertal (1557 m). Über die Obstansersee-Hütte hoch zur Pfannspitze (2678 m), über den Obstanser Sattel zurück zur Obstansersee-Hütte und durch das Winklertal zurück zum Bus.
auf 1150 Hm, ab 1150 Hm,  11 km, ca. 6,5 Std.
Alternativ: Von/bis Dolomitenhof: auf 1350 Hm, ab 1350 Hm,  16,5 km, ca. 8 Std.
Tour 4: Porze [Gamssteig + Austriaweg KS B]
Mit dem VW-Bus (8-9 Pers.) durchs Dorfertal zum Klapfsee (1680 m). Über die Porzehütte zum Tillacher Joch, auf dem Weg [172] zum „Gamssteig“, der über ein markantes Band und leichte Felsstufen über den Ostgrat zur Porze (2599 m) führt. Der etwas ausgesetztere Abstieg über den „Austriaweg“ führt über den Westgrat zur Porzescharte und zurück zur Porzehütte.
auf 1000 Hm, ab 1000 Hm, 10 km, ca. 6 Std.
Tour 5: Großer Kinigat [KS A/B]
Vom Kartitscher Sattel (1525 m) durchs Schöntal, vorbei am Schöntalsee zur Filmoor-Hütte (2350 m), weiter zum Hintersattel und auf dem Karnischen Höhenweg bis zum Sattel zwischen Kleinen und Großen Kinigat. Über den versicherten Westgrat zum Gipfel (2689 m) mit wunderbarer Sicht auf die Sextener Dolomiten. Abstieg durch eine drahtseilgesicherte Rinne („Sandige Rutschn“) in der Südwand zum Hintersattel, über den Mittersattel zur Tscharrhütte und durch das Erschbaumertal zum Klammwirt (1515 m).
auf 1250 Hm, ab 1250 Hm,  17 km, ca. 8 Std.
Tag X:
Tour 1: Grenzlandweg
Von Maria Luggau am Ufer der Gail entlang bis Obertilliach zum Gasthof Andreas, weiter über den Kartitscher Sattel zum
Klammwirt und vorbei am Sägewerk zum Dolomitenhof.
auf 570 Hm, ab 370 Hm,  22 km, ca. 7 Std.
Tour 2: Samalmkreuz
Von Maria Luggau (1160 m) über den Mühlenweg hoch zum Samalmkreuz (1992 m), weiter Richtung Wieser Alm und auf dem Gailtaler Höhenweg zum Guggenberger Sattel und zur Lotteralm, entlang der Eggenbachs hinab nach Eggen zum Gasthof Wacht (1160 m).
auf 900 Hm, ab 900 Hm,  13 km, ca. 6,5 Std.
Tour3 : Hochweißstein/Monte Peralba [KS A, I]

Mit VW-Bus (8-9 Pers.) durchs Frohntal zur Ingridhütte (1610 m). Vorbei am Hochweißstein- Haus zum Hochalpljoch (2278 m). Weiter zum Passo di Sesis und über gestuftes Felsgelände und den drahtseilversicherten Kamin „Schwarze Schlucht“ hoch zum Gipfelgrat und zur Glocke auf dem Gipfel des Hochweißstein (2694 m) mit tollem Rundblick. Auf demselben Weg zurück.
auf 1100 Hm, ab 1100 Hm,  10 km, ca. 6,5 Std.
Tour 4: Hochweißstein/Monte Peralba [Ferrata Sartor KS B/C, I]
Mit VW-Bus (8-9 Pers.) wie Tour 3 zum Passo di Sesis. Die „Ferrata Sartor“ beginnt mit einer Steilwand. Über einen Vorbau mit Eisenstiften zu einer Schlucht und über den schrofigen Gipfelgrat (Stellen I) zum Hochweißstein. Abstieg (wie Tour 3) über den Ostgrat und durch die „Schwarze Schlucht“ zum Hochalpljoch und zurück zur Ingridhütte zum VW-Bus.
auf 1200 Hm, ab 1200 Hm,  11 km, ca. 7,5 Std.
Tour 5: Filmoorhöhe/Cresta della Pitturina – [Grat-KS Corrado d`Ambros KS B/C]
Vom Kartitscher Sattel (1525 m) durchs Schöntal zur Filmoor-Hütte (2350 m), weiter Richtung Hintersattel zur Filmoorhöhe
(2457 m), auf alten Frontsteigen über den wilden Grat und durch einen finsteren Stollen zum Wildkarlegg (2532 m), weglos
hinab zum Oberen Stuckensee und durchs Leitnertal nach Leiten (1430 m).
auf 1200 Hm, ab 1200 Hm,  18 km, ca. 8 Std.
Tag X:
Tour 1: Frischenkofel (Cellon)
Vom Plöckenpass (1357 m) vorbei an der alten Alpini-Kaserne bis zum Berghang [146,147]. Über diesen in Serpentinen
hochziehend unter die Grüne Schneid. Nun nach rechts abzweigend durch eine Schlucht auf dem alten Kriegsweg zum Sattel und von diesem empor zum Ostgipfel (2238 m) mit Gipfelkreuz. Abstieg gleich wie Aufstieg.
auf 900 Hm, ab 900 Hm,  8 km, ca. 5,5 Std.
Tour 2: Wolayer See
Vom Plöckenhaus (1244 m) auf dem Römerweg zum Valentinbach und zur oberen Valentinalm. Der Karnische Höhenweg führt durch einen Kessel mit Blumenwiesen voller Murmeltiere unter den Wänden der Kellerspitzen und der Hohen Warte zum Valentintörl (2138 m). Hinab zum Wolayer See mit der Eduard Pichl Hütte (1967 m). Nach einer Umrundung des Sees auf gleichem Weg zurück.
auf 1250 Hm, ab 1250 Hm,  17 km, ca. 8,5 Std.
Tour 3: Kleiner Pal (Freilichtmuseum 1. Weltkrieg)
Vom Plöckenhaus vorbei an der Kapelle Richtung Straßentunnel und durch den Wald hinauf zur „Maschinengewehrnase“. Nun steil (kurze Stellen mit Steigbügeln und Drahtseil) auf alten Frontsteigen hoch zur Bergstation der Materialseilbahn. Der Gipfel (1867 m) ist voll mit rekonstruierten alten Schützengräben und Stellungen. Der Abstieg führt auf der italienischen Seite über den Alpiniweg zum Plöckenpass (1357 m).
auf 650 Hm, ab 550 Hm,  5 km, ca. 4,5 Std. (+ 2 Std. zum Besichtigen der Stellungen)
Tour 4: Polinik
Vom Plöckenhaus (1244 m) vorbei am Grünsee über den Karnischen Höhenweg zur Oberen Spielbodenalm. Weiter zum
Spielbodentörl und auf einem Steig hoch zum Polinik (2332 m) mit wunderbarem Ausblick vom Großvenediger zum
Großglockner, von den Lienzer Dolomiten bis zu den Karnischen Alpen. Über den ausgesetzten Ostgrat zum Gipfelkreuz, auf gleichem Weg zurück zum Plöckenhaus.
auf 1100 Hm, ab 1100 Hm,  11 km, ca. 7 Std.
Tour 5: Frischenkofel/Cellon (Cellonstollen KS B + Steinbergerweg KS B/C, I+)
Vom Plöckenpass durch den Wald über der Galerie zum Eingang des „Cellonstollen“ (183 m lang, Stirnlampe!). Immer steiler, zuletzt über Klammern zum Stollenausgang und durch eine Rinne zur Cellonschulter. (Alternativ weiterer Aufstieg über Normalweg). Am Wandfuß zur Cellonschlucht queren. Der „Steinbergerweg“ führt ausgesetzt und teilweise unversichert durch die schuttige Rinne (Steinschlaggefahr!) steil hinauf zu einem kleinen Sattel und weiter zum Gipfel des Frischenkofel/Cellon (2241 m). Abstieg über den Normalweg (Tour 1).
auf 900 Hm, ab 900 Hm, ca. 6 Std.
Tour 6: Frischenkofel/Cellon (Oberst Gressel Weg KS C/D + Weg ohne Grenze KS D)
Vom Plöckenpass durch den Wald in 15 min. zum Einstieg des „Oberst Gressel Weges“. Über steile Platten, dazwischen erdige Passagen, durch einen Riss und um ein luftiges Eck bis zum Ausstieg auf der Cellonschulter. (Weitere Aufstiegsmöglichkeiten siehe Tour 5). Durch Geröll am Wandfuß zum Einstieg des „Weg ohne Grenze“. Über Platten zu einem steilen Kamin [D], über einen schartigen Grat zu einem abdrängenden Riss [D] und über den Grat zum Ausstieg
und weiter zum Gipfel. Abstieg über den Normalweg (Tour 1).
auf 900 Hm, ab 900 Hm, ca. 7 Std.
Tag 5:
Tour 1: Rauchkofel
Vom Dolomitenhof (1350 m) durch den Bannwald zur Hubertushütte und weiter über den Gartlersteig zum Aignerkaser (1900 m) unter dem Rauchkofel. Abstieg durch den Schwarzwald zum Gasthof Kantschieder in Abfaltersbach (980 m) im Pustertal.
auf 600 Hm, ab 950 Hm,  12,5 km, ca. 5 Std.
Tour 2: Wallfahrt über den Kofel
Von Maria Luggau (1160 m) über Guggenberg auf Forstwegen durch Wiesen und Wälder zur Salach-Kapelle. Vorbei am
Marienbildstock bei der Lotteralm und entlang des Eggenbachs hoch zum Kofelpass (1877 m). Hinab zum Kofelkreuz, entlang des Leisacher Almbachs zum Daprakreuz (errichtet von Holzknechten) zur Luggauer Brücke über die Drau (760 m).
auf 900 Hm, ab 1200 Hm,  14 km, ca. 7 Std.
Tour 3: Garnisonssteig
Von der Galitzenklamm (720 m) Richtung Naturrodelbahn-Starthaus. Dort beginnt der von Soldaten des Jägerbatt. 24 errichtete Garnisonssteig und führt unter den Rauchkofelwänden in stetigem Auf und Ab, teilweise mit Drahtseilen versichert unschwierig mit wunderbaren Ausblicken ins Lienzer Becken und zur Schobergruppe zum Tristacher See. Über den Wald – Lehrpfad zum Goggkreuz und zur Jausenstation Galitzenklamm.
auf 400 Hm, ab 400 Hm,  11 km, ca. 4 Std.
Tour 4: Goggsteig
Von der Galitzenklamm (720 m) Richtung Naturrodelbahn, am Hinweisschild Goggsteig hoch zum Gogghüttl und weiter zum Blasbründl. Über den Franz Lerch Weg durch den Wald, über Holzstege und –brücken zum Klammbrückl (1190 m) über der Schlucht des Galitzenbaches. Über den Forstweg und den Goaßsteig hinab zur Drau und auf dem Radweg zur Jausenstation.
auf 500 Hm, ab  500 Hm,  10 km, ca. 4 Std.
Tour 5: Galitzenklamm – Klettersteig + KS Endorphin [KS C]
Der 1. Klettersteig führt durch die Galitzenklamm über Platten mit Trittstiften und über zwei Seilbrücken zum Ausstieg am
Wasserschaupfad, der zur Kasse hinabführt. Vom Wasserspielplatz zum Einstieg des neuen Endorphinklettersteigs. Über
Platten, einen kleinen Überhang, eine steile Leiter und eine Brücke geht es 300m nach oben. Der steile, versicherte Abstieg durch den Wald [B] führt ins Tal zur Jausenstation.
auf 400 Hm, ab 400 Hm, ca. 4 Std.

Ort Kartitsch
Karnischer Höhenweg