ötztal 16 04kEine Gemeinschaftsaktion von Wolpertingern und dem Stützpunkt.

Was machen 19 Kletterfanatiker
in einer verregneten Woche im Ötztal außer an Plastik rumzuhängen?
Lustige Outdoorspiele und Klettern mit Kühen. Jetzt aber erst mal von Anfang an!
Am ersten Tag, an dem das Wetter noch relativ gut angesagt war, gingen wir zu besagtem „Klettern mit Kühen“ nach Oberried. Dort konnten uns auch Wasserlöcher mit Kuhscheiße nicht daran hindern, unsere Projekte vom letzten Jahr abzuholen bzw. neue Routen zu klettern. Danach ging es zum Piburgersee, dem wärmsten See Österreichs, zum Baden. Am Abend begann es dann schon zu regnen.

Nachdem wir am nächsten Morgen von lautem Regenprasötztal 16 02kseln auf den Zelten geweckt wurden, beschlossen wir, einen Tag am Campingplatz zu verbringen und uns die Zeit mit einer spannenden Schnitzeljagd zu vertreiben. Was ein Schaf mit einem Ofen oder die Kronen-Zeitung mit Huben zu tun haben, galt es herauszufinden.

Nachdem der nächste Tag vom Wetter her besser war, machten wir uns zum Reinhard-Schiestel-Klettersteig auf. Dummerweise hatten wir vor dem Einstieg drei Leute vorgelassen und mussten anschließend ersteinmal auf Schneckenjagd gehen um nicht vor lauter Langeweile in der steilen Wand
abzuschleimen. Als wir die Schneckenjagd abgeschlossen hatten, kamen wir am Ende des Klettersteigs alle fröhlich, aber ein wenig nass am Gipfel an.

Am nächsten Tag hieß es früher
ötztal 16 03kaufstehen, da wir uns zu einer Wanderung in Richtung Zwieselbachjoch und Gletscher entschieden hatten. In dem nahe gelegenen See gingen ein paar Verrückte von uns baden. Auf dem Runterweg gab es für jeden noch eine kleine Stärkung an der Winnenbachseehütte, so dass das letzte Stück der Tour kein Problem mehr darstellte.

Am nächsten und letzten vo
llen Tag ging es bei ötztal 16 05ksonnigem Wetter noch einmal an den Fels zum Klettern oder zum Lehner-Wasserfall-Klettersteig. Nicht nur das Klettern machte Spaß, auch schwierige Akrobatikübungen zauberten uns ein Lächeln ins Gesicht.

Anschließend fuhren wir noch in die Area 47, wo wir uns noch einmal so richtig austoben konnten; ob Slackline, Bouldern, Schleudersitz oder 10m-Turm, jeder fand etwas für sich. Am Donnerstötztal 16 01kag hieß es Koffer packen und ab ging die Post. So kamen wir alle 19 wieder zufrieden aber müde an der Augsburger Kletterhalle an. 
An dieser Stelle möchten wir uns noch bei unseren Leitern Ingrid, Ferdl und Marvin, der auch als Betreuer mitgefahren ist, bedanken, dafür, dass sie eine ganze Woche mit uns ausgehalten haben.