Ein kleiner Rückblick auf eine herrliche Mountainbike-Saison

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Eine erlebnisreiche und spannende Saison von April bis Oktober liegt hinter uns. Und v.a.: eine Saison ohne nennenswerte Blessuren. Es war eine gelungene Mischung für Tourenbiker, Downhiller, Alpen-Xler, Freerider, Fun-Biker, Konditionsbolzer … und für alle, die halt auch sonst irgendwie auf zwei Rädern unterwegs waren.

Viele Singletrials? Aber ganz sicher! Eine Hingucker-Landschaft wie auf unserer Dolomitentour? Auf jeden Fall! Abwechslungsreiche Touren von der Einsteigerrunde bis zu technischen Trails? Oh ja! Bike-Guiding? Downhill-Parcour? Unbedingt! Es kam alles zusammen und hat unheimlich Spaß gemacht.

Vor zehn Jahren waren wir noch mit 80 mm Federweg unterwegs. Heute sind 150 mm und mehr Pflicht. Die technischen Möglichkeiten sind unglaublich gewachsen, für Einsteiger ebenso wie für Fortgeschrittene.

Aber warum machen wir das?

Weil es uns glücklich macht. Genau das ist der Grund, warum wir diesen Sport betreiben. Das sollten wir uns immer wieder vor Augen halten.

Klar setzt man sich Ziele. Und diese will man dann auch unbedingt erreichen. Ziele sind wichtig, doch sie müssen realistisch sein. Sonst steht man vor einer technischen Stelle auf dem Trail … und ärgert sich, wenn man nicht weiter kommt. Man ärgert sich so sehr, wenn man schiebt, obwohl andere Stellen machbar für einen wären. Aber wer sich ärgert, genießt nicht mehr. Und wer nicht mehr genießt, verkrampft. Nur: Angespannt Biken, das geht gar nicht. Man braucht eine gute Körperspannung, um sicher Trails hinunter zu kommen. Denn so steht man in einer optimalen Grundposition auf dem Bike und überwindet jegliche Unebenheiten auf den Wegen sicher.

Aber eine gesunde Selbsteinschätzung ist wichtig. Lieber einmal mit einem Lächeln manche Stellen schieben, auch wenn alle anderen einen guten Tag haben und fahren. Dann locker und mit Freude den Trail weiterfahren, um dann beim nächsten Mal, wenn halt alles passt, diesen Trail-Part sicher zu meistern.

Und jetzt: Augen zu, und lasst uns die Saison nochmals Revue passieren. Genießt mit einem Lächeln im Gesicht die flowigen Waldabfahrten, die warmen Sonnenstrahlen, die nassen Wurzelpassagen, die felsigen Drops und das flowige Gefühl einer Enduro-Abfahrt. Denn es war wirklich schön da draußen … egal wo.

Genießt es nochmals und seid glücklich!