Unser Touren- und Ausbildungsprogramm läuft bereits auf Hochtouren und wird von Einsteigern und ambitionierten Bikern voll angenommen. thumb AB3 2017 1

Unser Treff am Mittwoch ist für alle Biker,

welche Spaß daran haben mit Gleichgesinnten die Trails in den Westlichen Wäldern zu erkunden. Hier ist jedermann/frau willkommen. Ein technisch einwandfreies MTB ist jedoch Voraussetzung. Es erfolgt eine spielerische Unterweisung in Fahrtechnik durch Erfahrungsaustausch, aber auch die Kondition kommt nicht zu Kurz.

Meist sind mehrere Guides dabei, sodaß eine Einteilung/Splitting erfolgen kann. Je nach Lust und Laune können so Schwerpunkte gesetzt werden.

Wir, die Guides Hartmut, Inge, Peter, Ralf und Jürgen freuen uns.

 

In den Alpen reagiert die Natur zickiger als im Mittelgebirge oder im Flachland. Wer schon einmal in eine schwierige Situation geraten ist, weiß das. Hier einige Regeln und Tips für eine Biketour im Hochgebirge.

7 Goldene Regeln

 1 Beste Touren-Zeit und Wetterlage prüfenthumb AB3 217 2

Im Mai nach Livigno zum Biken zu fahren, ist keine gute Idee. Und im Juli ins Vinschgau? Auch nicht. Während der Alpenhauptkamm oft erst im Juli schneefrei ist, können zur gleichen Zeit die Sonnenhänge in den Südalpen in sengender Hitze schmoren. Für die grobe Großwetterlage in den Alpen: www.alpenverein.de

 

2 Die optimale Tour aussuchen

Darauf achten, daß die Tour vom konditionellen und fahrtechnischen Level für ALLE passt und gut zu schaffen ist.

Zuhause planen, dabei hilft optimal das DAV-Tourenportal: alpenvereinaktiv.com

3 Nie allein fahren

Wer keine Mitfahrer hat, muss nicht auf andere warten und hat keinen Tempostreß. Super, eigentlich. Aber schon vier Augen finden den richtigen Weg besser und können im Notfall und bei Pannen gegenseitig helfen.

4 Dinge, die jeder dabeihaben mussthumb AB3 2017 3

Ersatzschläuche, Luftpumpe, Universal -Tool mit Kettennieter, Erste-Hilfe-Set. Damit kommt man gerade noch mal durch, wenn einer in der Gruppe für alle mitgedacht hat. Passende Bremsbeläge und ein Schaltauge sind immer eine Empfehlung. Außerdem sollte ein Handy mit den dazupassenden Notfallnummern immer dabei sein. Und ebenso wichtig: Einer in der Gruppe sollte auch wissen, wie man diese Dinge gebraucht.

 5 Den Weg finden

Wer die Tour ausgesucht hat, muss auch vor Ort wissen, wo es lang geht. Gerade GPS-Anhänger sollten immer zusätzlich eine topographische Karte zur Hand haben. Hilfreich ist auch, die geplante Tour mit Leuchtstift in der Karte zu markieren, dann hat man immer den Überblick, wo man sich gerade befindet und findet auch schnell eine Alternativ-Route. Man sollte sich draußen nie nur auf die Elektronik verlassen!

6 Ausreichend essen und trinken!

Alle halbe Stunde trinken und jede Stunde „Körner“ nachschieben – raten die Fitness-Experten. Mit dieser Faustregel kommt man auf jeden Fall gut durch den Touren-Tag. Der gefürchtete „Hungerast“ kann sonst ohne Energienachschub ganz plötzlich zuschlagen. Für diesen Fall hilft am Besten etwas Zuckerhaltiges oder ein Gel.

7 Warme Klamottenthumb AB3 2017 4

Radfahren im Gebirge bei kalten Bedingungen, stellt einen bezüglich Kleidungswahl vor eine schwierige Aufgabe. Solange es bergauf geht, die Geschwindigkeit niedrig ist und der Körper arbeitet, ist es kein Problem, die Wärme zu halten – ganz im Gegenteil. Sobald es jedoch bergab geht, kühlt der Körper schnell aus. Ein trockenes Trikot, eine warme (Regen-)Jacke und eventuell Knielinge oder Beinlinge wiegen nicht viel und machen selbst bei schönen Wetter die Abfahrt deutlich angenehmer.

Dann kann ja nichts mehr schief gehen. Hoffen wir auf lang anhaltende Hochs und noch viele gemeinsame schöne Touren, auf verrückte Ideen, auf Inspiration und vor allem auf eine gute Zeit auf dem Mountainbike.