DAV Sportkletterabteilung Bild 1 KonsteinAm 07.04.2019 konnte ich eine etwa 15 Meter lange, vollkommen eigenständige Route am rechtesten Rand der Dollnsteiner Wand einrichten und erstbegehen. Nach einem vorangegangenen Tag nur Ausputzen ist „Helly Belly“ (8-), in bester Konstein-Manier entstanden. Der Fels nicht zu fest, aber auch nicht zu brüchig, die Absicherung mit soliden Verbundmörtelhaken, nicht zu viele, aber auch nicht zu wenige. Die Schlüsselpassage im oberen Bereich entlang eines Hand-/ Ringlock-Risses wurde clean belassen und lässt sich sehr einfach mit einem Camalot 3 und 0.75 oder 0.5 absichern. Die meisten Haken und Camalots wurden vom Zweitbegeher Garry Knopp und Viertbegeher Mazze Schlosser ausgiebig getestet. Die Route ist der wenige Monaten alten Tochter Helen unseres allseits bekannten und geschätzten Kochs der Kletterhalle gewidmet, mit dem ich diese Linie entdeckt habe.

Die Erstbegehung erfolgte größtenteils im Flash, eine Rotpunktbegehung mit Legen der Sicherungen steht nach bereits 3 Wiederholungen noch aus, ich wünsche euch allen schöne Erlebnisse beim Klettern an einer der schönsten Wände Konsteins, vergesst nur Helm und Camalots nicht!

Hangboard Challenge beim Kletterhallenfestival

Im Rahmen des LEW Kletterhallen Festivals luden wir, die Sportkletterabteilung, alle mutigen Teilnehmer dazu ein Ihre Fingerkraft bei unserer Hangboard-Challenge unter Beweis zu stellen. Die Aufgabe erschien simpel: Wer am längsten an einer vier-Finger-Leiste hängen kann, ist der Sieger.

Schnell stellte sich heraus, dass es große Unterschiede unter den Teilnehmern gab. Manche hielten es nur einige Sekunden aus, einige Erfahrene bis zu über drei Minuten. Überraschend war, dass nicht Erwachsene die längste Haltezeiten zustande brachten, sondern ganz junge Kletterer. Die Haffner Familie dominierte unsere Challenge ganz klar und gewann mit großem Abstand. Glückwunsch Nele und Benno!

Falls Ihr Fragen zum Griffbrett-Training habt, könnt ihr gerne auf uns zu kommen. Wir helfen Euch gerne.

Kurz erklärt: Das Hangboard (dt. Griffbrett) ist ein klassisches Trainingsgerät im Klettersport, wie auch Steckbrett und Campusboard. Es eignet sich besonders gut um isoliert seine Fingerkraft zu trainieren. Heutzutage werden die meisten Griffbretter aus Holz gefertigt. Dabei werden verschiedene Leisten, Fingerlöcher und Sloper eingearbeitet. Das Training am Hangboard empfiehlt sich jedoch nur für sehr erfahrene Athleten, da die Belastung auf Sehnen und Gelenken groß ist und Anfänger sich schnell überschätzen können.

Hier zwei Eindrücke wie das so aussieht, wenn Martin alles gibt und der Rest anfeuert.
DA Sportkletterabteilung Bild 1 Hangboard ContestDA Sportkletterabteilung Bild 2 Hangboard Contest

Wanderfalke, Foto: DAV/ Steffen ReichAn die Kletterer/innen unter euch:

Im Klettergebiet Aicha/ Konstein sind wegen Vogelbrut bis voraussichtlich 30. Juni folgende Felsen gesperrt:
• Konstein: Bubenrother Wand
• Aicha: Oberlandwand

Für ein gutes Miteinander von Kletterfans, Wanderfalke und Naturschützern bitte Rücksicht auf diese Absperrungen nehmen. Danke!

(Foto: DAV/Steffen Reich)

Die Sportkletterabteilung bietet ein kleines Sturztraining in der DAV Halle in Augsburg an.
Wir üben mit euch das Stürzen und zeigen, auf was es bei einem sicheren Sturz ankommt.

Dazu geben wir natürlich auch dem Sicherer einige Tipps.

Wir bitten um eine Anmeldung per Mail, da wir nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen haben.

 

Hier die Daten:

  • Wann: am 18.12 um 19 Uhr
  • Wo: in der DAV Kletterhalle in Augsburg
  • Wieviel: Halleneintritt + Spende, wenn euch das Gezeigte gefallen hat. :)
  • Wer: Alle, die im 6. Grad vorsteigen

 

 

movengroove p2p1Am 02. Juli 2016 fand nun zum zweiten Mal der „Move & Groove“ Bouldercontest in der Boulderhalle des Augsburger DAV Kletterzentrums statt. Und auch dieses Jahr waren wieder etliche ambitionierte Boulderinnen und Boulderer am Start um dieses Spaßevent unvergesslich zu machen.


Eine Hand voll fleißiger Schrauber der Sportkletterabteilung bestückten die Boulderhalle mit 30 neuen kreativen und abwechslungsreichen Boulderproblemen. Diese waren durchnummeriert, die ersten waren noch recht einfach, doch je höher die Zahl wurde, umso anspruchsvoller und anstrengender wurden die Züge.


Ziel war es, in 3 Stunden so viele Boulder wie möglich zu klettern und auf dem Laufzettel abzuhaken, um danach eventuell am Finale teilnehmen und nochmal alles geben zu können.
Obwohl das jede und jeder schaffen wollte, ging es weniger ums Gewinnen, sodass sich alle Teilnehmer gegenseitig unterstützten und Tipps gaben, wenn das eine oder andere Boulderproblem sich nicht knacken lassen wollte.