traunsteiner huette okt11 2Gruppenfahrt ins Berchtesgadener Land Diesmal berichten wir über unsere Drei-Tages-Fahrt zur Neuen Traunsteiner Hütte, die auf der Reiteralpe in einer Höhe von 1.560 m liegt. Drei Tage Sonne pur mit angenehmen Wandertemperaturen waren uns beschert. Wir waren insgesamt sieben Teilnehmer auf drei Fahrzeuge verteilt, Brigitte, Christl, Paul, Canidus, Klausi, Rudi und ich. Schon die Anreise sorgte für die allgemeine Erheiterung der Gruppe. Bei der Abfahrt am Hery-Parkplatz in Gersthofen schien alles sonnenklar, alles nickte, als die Frage aufkam, wo genau wir denn loslaufen. Während zwei Fahrzeuge zeitgleich an der Schwarzbachwacht, 868 m, ankamen, blieb das dritte Auto bis auf Weiteres verschollen. Der Hüttenanstieg über den Wachterlsteig war nach eineinhalb Stunden erledigt, nach kurzer Stärkung und Quartierbezug ging es auf den Großen Weitschartenkopf, 1.979 m. Dies ist der Hausberg, man hatte einen schönen Blick auf die Hütte in der Abenddämmerung. Wieder unten an der Hütte, mussten wir feststellen, dass unsere Abkömmlinge immer noch nicht aufgetaucht waren. Nach mehreren fehlgeschlagenen Telefonversuchen konnten sie uns berichten, dass sie jetzt am Ausgangspunkt Oberjettenberg waren, nach einer ausgiebigen „sight-seeing-tour“ vom Achensee quer durch die Bayerischen Berge. Namen bleiben hier unerwähnt, letztendlich waren alle froh, dass nichts passiert war.
traunsteiner huette okt11 10Am zweiten Tag hatten wir uns eine große Runde vorgenommen. Über die Rossgasse ging es hinauf auf das Wagendrischelhorn, 2.252m, den Abstieg wählten wir über die südliche Flanke, die ein stahlseilgesicherter Steig ist. Von der Mayrbergscharte, 2.055 m, kraxelten wir aufs Stadelhorn, 2.288 m. Ein herrlich freistehender Aussichtsberg, der Auf- und Abstieg war eine recht luftige Angelegenheit. Für den Abstieg zur Hütte wählten wir die Steinberggasse, so wurde die Tour zu einer Rundwanderung. Am Abend waren alle stolz,die große Runde geschafft zu haben.
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Den dritten Tag starteten wir etwas langsamer, schwere Beine und Wasserblasen waren Argumente keine Gewalttour mehr zu machen. Wir suchten uns deshalb den Edelweißlahner, 1.953 m, aus. Dieser Gipfel bescherte uns eine gemütliche Wanderung ohne Schwierigkeit. Beim Abstieg von der Hütte ins Tal trennten wir uns, die Autofahrer mussten zurück zur Schwarzbachwacht, der Rest wählte den Weg nach Oberjettenberg, 630 m. Diese Route bescherte uns landschaftlich eine abwechslungsreiche Variante, da wir den Weg (größtenteils) nicht kannten. Unsere Fahrer holten uns dort wieder ab. Einstimmige Meinung – es war ein traumhaftes Wochenende.