Eigentlich war eine kombinierte Ski- und Schneeschuhtour geplant, doch da die Schneequalität und auch die Menge sehr zu wünschen übrig ließ, entschied man sich nach einigen Diskussionen, umzudisponieren und eine Winterwanderung daraus zu machen. Zu zwölft traf man sich am Parkplatz „Berg“ im Tannheimer Tal, parkten dort ein, um auf dem südseitig gelegenen Steig zum Einstein zu gelangen.

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Wir marschierten bei ca. 1.090 m los, zuerst die Teerstraße entlang, alsdann als Weg und bald als Steig immer direkt zum Gipfel. Der Berg war nahezu schneefrei, nur am Weg lag eine hartgefrorene Schicht, die von den vielen Wanderern glatt getreten war. Immer wieder mussten auch die Hände zu Hilfe genommen werden, um sicher auf dem Weg zu bleiben und nicht den Halt zu verlieren. Außer einer kurzen Trinkpause stapften wir eifrig bergauf, bald kamen wir am Gipfel , der 1.866 m hoch ist, an. Unterwegs trafen wir einen einsamen Wanderer, der bereits auf dem Rückweg war. Dieser meinte, ohne Grödeln sei ein Hinaufkommen unmöglich. Wir befürchteten schon das Schlimmste und warteten immer auf die unüberwindbaren Wegstücke. Wie erstaunt waren wir, als wir oben ankamen und keine dieser gefährlichen Passagen erlebt hatten. Vermutlich waren wir nicht auf dem richtigen Weg gewandert, so das Fazit. Bei blauem Himmel und guter Fernsicht genossen wir die Aussicht, nach der Brotzeit ging es auf gleichem Wege wieder hinab, was wohl mehr ein Hinabrutschen war. Hier war das Üben der Trittsicherheit unumgänglich.

Einstein Gipfel
Einstein die Burgherren
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Einstein Blick ins Tal
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Bald schon war man wieder im Tal, es war erst früher Nachmittag, wir waren allesamt recht flott „unterwegs“ gewesen. Nach Hause wollte aber noch niemand, so beschloss man, ins nahegelegene Eisenberg zu fahren, um die Burgruine Eisenberg, 1.055 m, und die Ruine Hohenfreyberg, 1.041 m, zu besichtigen. Gesagt, getan, ein bisschen Kultur schadet ja auch niemanden. Im Anschluss wurde noch im Ort Eisenberg in der Pfeffermühle eingekehrt (die Schloßbergalm am Fuße der Ruine hatte leider geschlossen). Bei Kaffee und Kuchen ließ man den Wandertag ausklingen. Dabei waren: Rudi, Didi, Gerd, Ingrid, Jürgen, Özlem, Diana, Manfred, Simon, Judith, Brigitta, nani