Schon Tage vor dem eigentlichen Start der geplanten Skitouren rund um das Meissner Haus (Tuxer Alpen) kam die Frage auf, hat es überhaupt noch genügend Schnee? Unser Guide Uli hatte deshalb den Vorschlag eingebracht, sicherheitshalber zu Wanderschuhen und Grödel auch noch Schneeschuhe mitzunehmen.
Was zu diesem Zeitpunkt noch keiner ahnen konnte, das eigentlich als Witz gemeinte, „ob wir die überhaupt brauchen?“, sollte sich bewahrheiten.
Gut gelaunt und bester Dinge ging es am Freitag Früh los. Nach einem kurzen zweiten Frühstück in der Bäckerei Ruetz in Kematen (Ansgar, Danke für den tollen Tipp), machte sich am Parkplatz des Meissner Hauses dann doch eine gewisse Ernüchterung breit. Es hatte noch weniger Schnee als befürchtet. Die Südhänge waren komplett schneefrei. Aber jammern hilft ja auch nicht. Dann bleiben die Ski halt im Auto, die Schneeschuhe kommen an den Rucksack und los geht´s.
Diesen und die nächsten Tage haben wir die Boschebenalm, die Glungezerhütte (mit Gipfel) und den Vorgipfel des Morgenkogels „erwandert“. Die Schneeschuhe konnten immer am Rucksack bleiben, Grödel beim Abstieg haben gereicht.
Aber auch ohne Ski hatten wir tolle und erlebnisreiche Tage.
Man „muss“ halt nur das Beste draus machen.