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Hüttenwochenende in Oberletzen

20.07.2025

Das Quartier gut erreichbar im Tal,  vor Ort sämtliche Möglichkeiten

wie wandern, radfahren und baden, das durften wir an diesem 

Wochenende in Oberletzen genießen.

Drei Tage Bergwelt pur, das hatten wir vor uns. Der Anreisetag war zweigeteilt, diejenigen die Urlaub hatten, machten sich am frühen Morgen auf, insgesamt zwei Fahrzeuge, Richtung Pflach, 900 m, um hier in zwei Gruppen verschiedene Touren zu unternehmen.

Die eine Truppe machte sich auf Richtung Säuling, 2.048 m, die Anderen machten sich auf den Weg zum Koflerjoch, 1.861m, alle hatten ein Gipfelerlebnis und viel Spaß. Am Abend traf man sich dann an der Unterkunft, der Rest der Truppe, das arbeitende Volk, trudelte nun auch so nach und nach ein. Es wurde ein gemütlicher Abend auf der Terrrasse mit sagenhaftem Blick auf den Säuling. 

Am Samstag Morgen hieß es früh aufstehen, wir hatten uns für diesen Tag verschiedene Touren rund um den Hahnenkamm ausgesucht. Die erste Gruppe parkte die Fahrzeuge am Parkplatz der Bergbahn, um auf direktem Weg zum Gipfel der Gehrenspitze, 2.163 m, zu gelangen, natürlich mit Einkehr in gemütlicher Alm. Die zweite Gruppe gesellte sich ebenfalls zur Bergbahn, nahm jedoch die Aufstiegshilfe in Gebrauch, marschierte dann von dort ebenfalls auf den Gipfel der Gehrenspitze. Das Gipfelerlebnis viel recht kurz aus, da hier Unmengen von Mücken nur auf uns gewartet hatten, also wurde die Brotzeit verschoben, um schnellstmöglich dieses Ungemach hinter uns zu lassen. Diese Truppe nahm nach dem Gehrenjoch, 1.858 m, noch die Schneidspitze, 2.000 m, mit, was als Rundweg sehr abwechslungsreich zu gehen war. Wir schafften die letzte Bahn hinab gerade noch so, das letzte Stück bergab wurde schon gespurtet, aber wir wollten die Bahn unbedingt erwischen, denn sonst hätten wir nochmals einiges an Höhenmetern hinab bewältigen müssen. 

Inzwischen zogen die ersten Gewitterwolken auf, doch wir wollten auf alle Fälle noch am nahegelegenen Frauensee ein Bad nehmen. Der See war quasi verwaist, da inzwischen schon Sturmböen übers Land zogen. Als wir alle erfrischt waren, machten wir uns auf den Weg zurück zum Qartier. Dort angekommen, entlud sich das Gewitter erst mal sintflutartig, wir flüchteten uns mit unseren Rucksäcken zurück ins Haus. Leider hörte es an diesem Abend nicht mehr auf - wir aber waren auf Grillen eingestellt - da war guter Rat teuer. Letztendlich  wurde der Grill unter einem kleinen Dachvorstand aufgestellt, freiwillige Grillmeister jedoch waren Mangelware. Erst nach einigen Runden flüssiger Bestechung konnte der Grillabend losgehen. Durchs Fenster kam die fertige Mahlzeit auf den Tisch gereicht, der Regen dauerte die ganze Nacht an.

Nachdem wir das Frühstück hinter uns und die Hütte in Ordnung gebracht hatten, verließen wir Oberletzen und fuhren mit den Autos zum Parkplatz Umspannwerk an den Stuibenfällen, 979 m. Es konnte alsgleich losgehen, der Weg führte als Rundweg erst über den Ministersteig  (144 hm) am linken Ufer des Baches, einem Ausläufer des Plansees, hinauf. An der höchsten Stelle führte uns eine Brücke auf die andere Seite des Baches. Von dort ging es in geschlungenen Pfaden wieder hinbab zum Ausgangspunkt. Da dieser Ausflug nur 4,3 km lang war, hatten wir noch genügend Zeit, um zum Plansee zu fahren. Dort wurde bei sehr kühler Wassertemperatur gebadet, einige hatten  ihre standup paddles dabei und wagten sich stehend oder sitzend auf den wellenbewegten See. 

Nachdem auch der Letzte aus dem kalten Nass wieder an Land war, wurde noch eine Kaffeepause eingelegt, bevor man sich nach einem ereignisreichen Wochenende wieder auf den Heimweg machte.

Teilnehmer der Gruppenfahrt:

Simon, Özlem, Damir, Birte, Rudi, nani, Michi, Silke, Diana, Gerd, Susanne, Recai, Uta, Rupi, Manfred, Martin, Dohli, Heinz, Judith, Bettina

 

Verfasserin:  n a n i