4. Tag: Großer Bettelwurf
Gut erholt und mit reichhaltigem Frühstück im Magen machten wir uns auf den Weg zu unserem ersten Etappenziel, der Bettelwurfhütte. Die Speckkarspitze ließen wir dabei aus Zeitgründen links liegen und stiegen über das Lafatscherjoch – nicht mehr ganz so einsam wie die letzten Tage – in Richtung Bettelwurfhütte. Unterwegs erwiesen sich das Inntal, sowie die umgebenden Gipfel noch etwas schüchtern und versteckten sich in und unter einer dicken Wolkendecke. Da es in den Wolken herbstlich frisch war, kehrten wir, in der Hoffnung auf eine warme Rastmöglichkeit, bei der Bettwurfhütte auf ein Stück Kuchen ein. Zeitnah entschieden wir den großen Bettelwurf auf unserer Tour noch mitzunehmen. Dabei nahmen drei von uns den Zustieg über den Klettersteig und damit über den kleinen Bettwelwurf, die anderen Drei wählten den Normalweg. So ging es nochmals steil bergauf, dieses Mal in felsigem Gelände bei schöner und abwechslungsreicher Kraxelei und immer in der Hoffnung, dass sich die Wolkendecke mit uns hebt.