Zu fünft brachen wir von Augsburg aus auf um den Schober auf Ski zu durchqueren. Die Lawinenwarnstufe lag bei 2. Sicher war, dass wir die Elberfelder Hütte erreichen würden – ob wir allerdings am nächsten Tag wieder zurückkommen, war zunächst unklar, da sich eine Wetterverschlechterung ankündigte. Der Wirt vom Lucknerhaus stellte uns Bergführer Lucas, den Hüttenwirt der Elberfelder Hütte, vor, der zufällig am Nachbartisch saß. So bekamen wir wertvolle Tipps für die Routenwahl. Am Abend stand schließlich fest: Wir würden über die Gridenkarköpfe aufsteigen, mit einer südseitigen Abfahrt ins Kesselkeeskar und von dort weiter über die obere Terrasse zur Hütte. Der Spaß beim Spuren lag komplett bei uns – und es ist immer wieder ein Erlebnis, bei sonnigem Wetter die ersten Spuren in den unberührten Schnee zu ziehen.