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Weihnachtsfeier auf der Otto-Schwegler-Hütte

12.12.2025

...the same procedure as every year ....

... alle Jahre wieder die gleiche Prozedur ....

Wie kann es anders sein, jedes Jahr zieht es uns zu Weihnachten auf die sektionseigene Hütte ins Ostertal. Wir reisten, je nach Möglichkeiten, im Laufe des Freitages an, vollbepackt mit Gepäck und Lebensmitteln, um gemeinsam ein vorweihnachtliches Wochenende zu verbringen. Die Schneelage war mau, die allgemeine Stimmung jedoch wurde dadurch nicht getrübt. Der Freitag Abend wurde zur Einquartierung genutzt, für dieses Mal hatten wir viel Platz und breiteten uns entsprechend aus. Der Hüttenabend gestaltete sich gemütlich.

Am Samstag starteten wir nach einem gemeinsamen Frühstück direttissima gleich hinter der frisch renovierten Hütte hinauf Richtung Mittelbergalpe. Über Stock und über Stein, oftmals ein Gestolpere, kamen wir endlich weglos oben an. Ein kleines Mißgeschick mit einem geworfenen Tannenzapfen artete in eine Augenklinikodyssee aus, was für eine Teilnehmerin eine Nacht in der Uniklinik bedeutete. Der Rest der Truppe marschierte weiter zur Birkachalpe, wo wir unbedingt auf die webcam wollten. Eine Viertelstunde Geduld und wir waren im Kasten, was wir uns später gemütlich auf der Hütte ansahen. Weiter ging es, inzwischen waren wir im harten Harsch angekommen, Richtung  Höllritzer Alpe. 

 

Ein kleines Grüppchen hatte genug und stieg über Letztere wieder gemütliche hinab ins Ostertal, um gemütlich über die Teerstraße zur Unterkunft zurück zu laufen. Dort wurden die Sonnenstrahlen auf der Terrasse genossen und der herrliche Duft  von neu verarbeiteten Holz eingeatmet, dabei entspannt Kaffee getrunken.

Für den Großteil der Gruppe aber begann jetzt erst der anstrengende Teil, in teils hartem Altschnee zu stapfen oder knietief einzusinken und sich wieder hochzuquälen. Über den Grat ging es dann hinauf zum Bleicherhorn, 1669 m. Nach einer Fesperpause nun nahezu höhengleich zum Nachbargipfel, dem Höllritzer Eck, 1669 m. Der Gipfelhang musste weglos bewältigt werden, für den einen oder anderen wurde dies schon sehr mühselig. Nach der Höllritzer Alpe verschwand der Schnee, man konnte sich beim restlichen Abstieg ein wenig erholen. Kurz vor Einbruch der Dunkelheit trudelte einer nach dem anderen, ebenso über die Teerstraße durchs Ostertal, wieder auf der Hütte ein. 

Der Hunger war groß, deshalb wurde aufs gemeinsame Kochen gedrängt. Gottseidank hatten wir uns auf ein einfaches Gericht geeinigt, es gab Spagetti Bolognese mit Salat, das ging ratz fatz. Den krönenden Abschluß bildete das Weihnachtstiramisu von Susanne und Gerd. Der restliche Abend wurde in gemütlicher Runde verbracht.

Der Sonntag verläuft immer nach gleichem Schema, nach dem Frühstück zusammenpacken, alles verräumen und Hütte putzen. Erst wenn alles zur Zufriedenheit des Hüttenwartes erledigt ist, darf die Unterkunft verlassen werden. Das Gepäck wurde gleich in die Fahrzeuge verstaut, bei blauen Himmel und herbstlichen Temperaturen wanderten wir über die Holzschlagalpe hinauf zum Rangiswanger Horn, 1616 m. Oben angekommen, verteilten wir uns rund ums Gipfelkreuz, es wurde geplaudert, gedöst und die restliche Brotzeit vertilgt.

 

Doch der Abschied nahte unerbitterlich, wir mussten uns vom Panorama verabschieden, der Abstieg, querfeldein, bis zum Grätle wurde in Angriff genommen. Die Fußkranken plagten sich arg, doch letztendlich kamen alle wieder gut am Parkplatz an, an den Fahrzeugen erfolgte die Verabschiedung, die Heimfahrt stand an.

Bei dieser Wochenendfahrt waren dabei: Gerd, Susanne, Andrea, Dohli, Frederik, Sabine, Didi, Margit, Rupi, Uta, Laurin, Marietta, Rudi, nani sowie der Hüttenwart Bernd mit Anne und Familie. Die Tagesgäste am Samstag waren: Martin, Gabi, Jochen, Sophie

 

Verfasst hat diesen Bericht    n a n i