Wipptal mit Gruppe 1 zwischen Brenner und Stubaital

müde geht anders

25.10.2026

Wie wanderbar ist es im Wipptal - wer kennt das schon, das Tal mit der Brennerautobahn. Einstieg in den Trinser Steig von Matrei a.B. gelangen wir durch Wald und Wiesen, wegen Waldarbeiten doch direkt über den Blaser (2241m) zur Blaserhütte. Der Berg gibt seinem Namen alle Ehre, denn dort oben bläst der Wind ständig. Ist es doch ein Blumenberg und wir konnten die schönen Edelweiß betrachten, die noch unzählig auf Bestaunende warteten. Gerade noch trocken empfängt uns das Wirtsehepaar Anja und Georg. Anja eine rheinische Natur singt und spielt mit einer "Steirischen" auf und Georg, der Einheimische, steht seinen Mann in der Küche. Sie machten uns den Aufenthalt mit ihrem Enthusiasmus sehr angenehm.

Der Zwischentag bescherte uns wie bestellt bestes Wanderwetter für den Gang zur Serles. Über die Peilspitze (2.392m) und über leicht ausgesetztem Grat über das  Kalbenjoch und Serlesjöchl gelangen wir auf die Serles (2.717m) - ein Top Aussichtsgipfel.

Mit dem Abstieg über das Langestal zum Kloster Maria Waldrast verging der Vormittag wie im Flug. Nach einer kurzen Abkühlung am Tretbecken beginnen wir den Nachmittag wandernd über den Gleinser Steig und die Ochsenhütte hinab zur Bergstation der Serlesbahn. Das waren gute Tage - wie so oft mit der Bergsteigerabteilung.