Gruppe B:
Eine überschaubare Zahl von 11 Teilnehmer*innen schlossen sich bei Ausstieg aus dem Bus am Parkplatz in Heubach der B-Gruppe an. Es war frisch! Auf schmalem und von der Nässe etwas rutschigem Pfad stiegen wir zügig hoch zur Burgruine. Davor wies Wanderleiter Ernst auf die Höhle „Kleine Scheuer“ hin, deren haushoher Eingang direkt unter dem senkrechten Burgfelsen frei zugänglich war. Hier sollen also in den letzten zehntausenden Jahren, Höhlenbären und jungsteinzeitliche Menschen gehaust haben! Von der Burgruine haben nur wenige Mauerreste die Jahrhunderte überstanden. Dann ging es weiter über eine stählerne Brücke aus dem 19. Jahrhundert. Sie zeugt vom aufkommenden Tourismus in romantische Landschaft des Rosensteins, der mit seinen 40 Höhlen als Teil des Albtraufs jäh aus dem Remstal ragt.
Vom Weiterweg auf dem bewaldeten Höhenrücken gönnten wir uns einen kurzen Abstecher zur netten Dreieingangshöhle. Am Weiterweg durch den lichten Wald mit vielen Frühlingsblumen gab es immer wieder Aussichtskanzeln für Tiefblicke auf das breite Remstal. An unserem östlichen Endpunkt, dem Sedelfelsen waren froh über wärmende Sonnenstrahlen, bevor wir steil und rutschig zur Höhle „Große Scheuer“ abstiegen, einem geräumigen Naturtunnel mit drei riesigen Öffnungen. Durch eine kamen wir hinein, durch eine andere gingen wir hinaus und dann in vielen Serpentinen hinunter nach Lautern. Dort wartete unser Bus für den Transfer zur Mittagseinkehr im Remsgärtle in Essingen. Biergartenwetter war da leider nicht mehr.
Nach der verdienten und Rast im gemütlichen Gasthof bei leckerem Speis und Trank brachen wir auf zu unserem Weiterweg entlang der jungen Rems. Ihr Ursprung war unser nächstes Ziel. Eine Balancier-Kletterwand am Weg bot Abwechslung. An ihr konnten wir auf vergnügliche Weise unsere Geschicklichkeit erproben. Dann folgten einige hundert Meter entlang einer doppelläufigen Kugelbahn zur wenig spektakulären Karstquelle der Rems. Für den Rückweg holten einige von uns Holzkugeln aus einem Automaten. Eine Kinderbelustigung, aber der Wettlauf von Kugeln und Wanderern erheiterte auch uns und verkürzte unseren Rückweg. Dann stieg der Fahrweg noch einmal recht steil zu unserem Endziel Lauterburg an. Düstere Wolken waren über der Alb aufgezogen, und so waren wir froh als endlich unser Bus mit den Wanderern der C-Gruppe ankam und uns für die Rückfahrt nach Augsburg aufnahm.
Ernst Kundinger